Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang

21. 10. 2021 | Autor: | Keine Kommentare
Champions League

Foto: pxhere.com / CC0

Noch vor wenigen Monaten gehörte der FC Bayern nicht wirklich zum Favoritenkreis in der UEFA Champions League. Fans, Medien und Experten hatten Zweifel ob der „dünne Kader“ ausreichen wird um gegen die Top-Klubs aus London, Manchester oder Paris Stand zu halten. Mit Blick auf die jüngsten Auftritte der Münchner in der Königsklasse, haben sich Manuel Neuer & Co. mittlerweile zu einem der Top-Favoriten gemausert. Auch die aktuellen Wettips sprechen für den deutschen Rekordmeister.

Drei Spiele, drei Siege und 12:0-Tore. Die Bilanz des FC Bayern in der laufenden CL-Saison kann sich sehen lassen. Mit dem gestrigen 4:0-Erfolg gegen Benfica Lissabon hat der FCB den besten CL-Start in der Vereinsgeschichte perfekt gemacht und das ohne den eigenen Cheftrainer auf der Bank. Julian Nagelsmann fiel mit einem grippalen Infekt aus. Wie mittlerweile bekannt ist, wurde der 34-jährige positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat sein Team jedoch keineswegs aufgehalten auch in Lissabon als Sieger vom Platz zu gehen.

Bayern ist aktuell der Top-Favorit in der Königsklasse

Der FCB gehört zu den wenigen Teams in der laufenden CL-Saison, dass alle seine Spiele bis dato gewinnen konnte. Nur Juve, Liverpool und Ajax haben zudem eine reine Weste. Es ist jedoch nicht nur die Tatsache, dass die Bayern drei von drei Spielen gewonnen haben, auch die Art und Weise wie sich Joshua Kimmich bisher präsentierten haben ist beeindruckend. Direkt zum Auftakt gab es einen Statement-Sieg gegen den FC Barcelona. Bemerkenswert ist zudem die Tatsache, dass man bisher noch kein Gegentor in der CL kassiert hat.

Die Bayern führen die Gruppe E souverän mit fünf Punkten Vorsprung vor Benfica Lissabon an. Mit einem Heimsieg am nächsten Spieltag (2.11) kann die Nagelsmann-Elf bereits den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen.

Im Frühling 2022 wird es ernst

Klar ist: Mit Blick auf die aktuelle Formkurve braucht sich der deutsche Rekordmeister vor keinem Team in der Königsklasse zu verstecken. Die Bayern wissen jedoch auch, dass man die CL nicht im Herbst während der Gruppenphase gewinnt. Richtig ernst wird es erst im Frühjahr 2022, wenn die K.o.-Phase beginnt. Spätestens ab dem Viertelfinale benötigt man neben der Tagesform auch das nötige Quäntchen Glück, um den Sprung bis ins Finale nach Sankt-Petersburg zu schaffen.

Sollten die Schlüsselspieler wie Robert Lewandowski, Manuel Neuer, Joshua Kimmich & Co. in diesem Zeitraum jedoch fit bleiben, könnte es für die Bayern in dieser CL-Saison erneut sehr weit gehen. Zudem verfügen die Bayern mit Julian Nagelsmann über einen neuen Trainer, der durchaus in der Lage ist aus den Stars nochmal den einen oder anderen Prozentpunkt an Leistung rauszuholen.

21. 10. 2021 | Autor: | Keine Kommentare

Der FC Bayern ist auch in dieser Saison (mal wieder) das Maß aller Dinge. Die Münchner haben unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann einen nahezu perfekten Start in die neue Saison hingelegt und sind in allen drei Wettbewerben auf Titelkurs. Vor allem in der Bundesliga scheint es so, als sei kein Kraut gegen die Münchner gewachsen. Viele Fans, Medien und Experten sehen die Vormachtstellung der Bayern sehr kritisch.

Die Fünf-Tore-Gala gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende war eine richtige Machtdemonstration. Robert Lewandowski & Co. haben der Werkself binnen sieben Minuten vier Tore eingeschenkt und lagen bereits zur Halbzeitpause uneinholbar mit 5:0 in Führung. Das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können. Die zweite Hälfte hat sich durchaus geeignet um Sportwetten zu platzieren. Vor allem Torwetten wäre hierbei interessant gewesen. Am Ende haben die Bayern jedoch zwei Gänge runtergeschalten und Leverkusen noch den Ehrentreffer zum 1:5 „gegönnt“.

Während die FCB-Fans nach dem Spiel über die erneute Tabellenführung gejubelt haben, gab es viele kritische Stimmen im Rest der Republik. Grund: Die Münchner haben nicht irgendein Team mit 5:1 vermöbelt, sondern den Tabellenzweiten vor diesem Spieltag, d.h. einen direkten Konkurrenten im Titelrennen.

Wer soll die Bayern stoppen?

Zahlreiche Fans beschweren sich mittlerweile über eine „langweilige Bundesliga“. Mit Blick auf die neun Bayern-Meisterschaften in Folge kann man diese Kritik nicht gänzlich von der Hand weisen. Die Frage ist nur: Sind die Bayern zu stark oder die Konkurrenz zu schwach?

Während Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren stets der Bayern-Jäger Nr. 1 war, hat sich RB Leipzig eine neue Mannschaft aufgetan, die es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht hat den FCB vom Thron zu kegeln. Weder dem BVB noch den Sachsen ist dies zuletzt gelungen. Gegen beide Teams feierten die Bayern in dieser Saison bereits (deutliche) Siege.

Nagelsmann wehrt sich gegen die Bayern-Kritik

An der Säbener Straße möchte man von dieser Kritik nichts wissen. Vor allem Julian Nagelsmann hält wenig davon. Der 34-jährige hat sich erst vor kurzem dazu geäußert und nahm dabei die anderen Klubs in die Pflicht, sich mehr auf sich und seine eigenen Stärken zu konzentrieren: „Der FC Bayern kommt immer ein bisschen schlecht weg, wenn man über den Spannungsbogen der Liga spricht. Es ist immer besser alles für den Erfolg zu tun, als in den Jammermodus zu kommen.“

Während die Bayern in der Bundesliga die zehnte Meisterschaft in Folge fest im Visier hat, richten sich die Blicke in München vielmehr auf das internationale Geschäft und die europäische Konkurrenz wie Real Madrid, Manchester City oder Paris Saint-Germain.

27. 08. 2021 | Autor: | Keine Kommentare

Ausgewogene und gesunde Ernährung ist im Hochleistungssport unabdingbar. Um rasch zu regenerieren, sich schneller von Verletzungen zu erholen und den Körper in Schuss zu halten, müssen Top-Athleten nicht nur richtig trainieren, sondern dürfen sich nicht dem Konsum von Chips, Pommes und Cola hingeben. Nicht nur Tennis-Star Venus Williams oder Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton setzen auf eine rein pflanzliche Kost, auch immer mehr Profi-Fußballer ernähren sich vegan.

Allerdings ist die Zahl der Kicker, die Fleisch, Fisch und Milchprodukte komplett meiden, nicht sehr groß. Gerüchte, nach denen die Superstars der Branche – Lionel Messi und Cristiano Ronaldo – Veganer sind, stimmen nicht mit der Realität überein. Interessant für alle, die die Erfolgschancen ihrer Teams auf Betway Wetten möglichst genau einschätzen möchten. Der Neu-Pariser Messi gab in einem Interview bekannt, dass er zwar seinen Fleischkonsum reduziert habe, jedoch nicht vollständig darauf verzichte. Auf dem Speiseplan von CR7 stehen dagegen Fisch und Hühnchen. Letzteres schätzt er vor allem aufgrund der Proteine und des niedrigen Fettgehalts.

Auf vegane Ernährung setzen dagegen Yannick Gerhardt vom VfL Wolfsburg, der Schalker Danny Latza oder auch der in Lissabon bei Benfica spielende Luca Waldschmidt. Auch in anderen Top-Ligen finden sich bekannte Profis, die nur pflanzliche Kost zu sich nehmen, etwa Chris Smalling von AS Rom, Héctor Bellerín vom FC Arsenal oder der mehrfache kolumbianische Nationalspieler Sebastián Pérez. Chelsea-Erfolgstrainer Thomas Tuchel, der die Champions League und den europäischen Supercup gewann, ernährt sich bereits seit vielen Jahren vegan.

Ihre Beweggründe sich unterschiedlicher Natur. Während Smalling betont, dass ihm besonders das Tierwohl am Herzen liege, bekräftigt der Wolfsburger Gerhardt im Gespräch auf edamama.de, dass sich gerade in den Bereichen Entzündungen und Verletzungsprävention eine Verbesserung eingestellt habe. So habe er kaum noch mit Krankheiten oder grippalen Infekten zu kämpfen.

Bellerín, bei Arsenal der einzige Veganer, betont, dass er zwar wegen seiner Gesundheit mit rein pflanzlicher Kost begonnen habe, ihm im Laufe der Zeit aber andere Aspekte, wie etwa der Tierschutz, wichtig geworden seien. Wie viele andere vegane Profisportler bestätigt auch Bellerín, dass er nach intensiven Trainingseinheiten und Spielen schneller regeneriere. Zudem sei er in der Lage, sein gesamtes sportliches Potential zu nutzen.

Diese Beispiele erfolgreicher Kicker zeigen, dass sich Profifußball und Veganismus nicht ausschließen. Bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten sind jedoch einige Punkte zu berücksichtigen. Einige gerade für Profisportler wichtige Nährstoffe lassen sich nur schwer bis gar nicht aus pflanzlichen Quellen gewinnen, etwa das Vitamin B12 (wichtig für den Stoffwechsel und die Blutbildung) oder das Spurenelement Eisen. Um einem Mangel vorzubeugen, ist daher die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erforderlich. Ohne diese Nährstoffe sind Gereiztheit, Müdigkeit und Konzentrations- bzw. Sensibilitätsstörungen die Folge. Symptome, die auf dem Platz für manchen Fehlpass sorgen.

Problemloser zu beheben ist dagegen die Versorgung mit Proteinen, die für den Muskelaufbau notwendig sind. Eiweiße finden sich etwa in Hülsenfrüchten wie Linsen oder Kichererbsen oder genauso in Tofu. Auch Gemüsesorten, wie beispielsweise Brokkoli und Erbsen, decken den Proteinbedarf von Hochleistungssportlern. Wolfsburg-Profi Gerhardt empfiehlt bei Bedarf zusätzlich ein veganes Proteinpulver. Von Schwäche oder Entkräftung sei bei ihm selbst nach einer Englischen Woche nichts zu spüren, so Gerhardt.

08. 07. 2021 | Autor: | Keine Kommentare

Foto: Кирилл Венедиктов / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Nach knapp vier Wochen Fußball pur neigt sich die EURO langsam aber sich dem Ende zu. Seit gestern Abend steht fest wer im EM-Finale gegeneinander spielt. Nach dem Elfmeterdrama zwischen Italien und Spanien, mit dem glücklichen Ende für die Squadra Azurra, hat auch England in einem packenden Duell gegen Dänemark den Sprung ins Endspiel geschafft.

Nach dem spannenden Halbfinale zwischen Italien und Spanien, welches erst im Elfmeterschießen einen Sieger gefunden hat, ging es auch gestern Abend im Wembley heiß her. „Gastgeber“ England setzte sich in einem dramatischen Spiel mit 2:1 gegen Dänemark durch und das obwohl die Three Lions zunächst in Rückstand lagen. Da es nach 90 Minuten beim 1:1-Unentschieden blieb, ging es in die Verlängerung. In dieser schoss Harry Kane sein Team ins Finale. Kurios: Der Stürmer verschoss einen Elfmeter in 103. Minute, war jedoch beim Nachschuss zur Stelle.

Besonders bitter aus Sicht von Dänemark: Der Elfmeter war sehr umstrittenen. Die Kritik von Fans, Medien und Experten nach dem Spiel war groß. Manch einer sprach sogar vom „Heimbonus“ der Engländer.

Ein Duell auf Augenhöhe

Auch wenn Italien und England vor der EURO durchaus zum erweiterten Favoritenkreis gehört haben, war kaum mit solch einem Finale zu rechnen. Wer sich bereits auf das EM-Endspiel einstimmen will, kann den Euro Squad Builder nutzen. Einen passenden Wettanbieter für das Top-Spiel findet man auf bestbettingsites.com. Mit Blick auf die aktuellen Quoten bei den Buchmachern gibt es keinen echten Favoriten. Viele rechnen mit einem ausgeglichenen Spiel.

Beide Mannschaften verfügen über eine lange Tradition und standen schon länger in keinem Endspiel mehr. Italien schaffte zuletzt 2012 den Sprung ins EURO-Finale, kassierte damals jedoch eine deutliche 0:4-Pleite gegen Spanien. Den letzten Titelerfolg für die Süd-Europa gab es 2006 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Der letzte EM-Sieg liegt deutlich weiter zurück: 1968 wurde Italien zum letzten Mal Europameister.

Für England hingegen ist es der Finaleinzug seit mehr als 50 Jahren. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 stand man zum letzten Mal in einem Endspiel. Damals setzte man sich mit 4:2 gegen Deutschland durch. Dies war zugleich der erste und letzte Titelerfolg Englands. Das Team von Gareth Southgate möchte diesen Triumph nun wiederholen.

England-Stürmer Harry Kane brennt bereits auf das Spiel: „Unglaublich, wir bestreiten ein Endspiel, und das auch noch zu Hause. Was für ein Gefühl. Es ist nur noch dieses eine Heimspiel, und wir können es kaum erwarten.“ Der Tottenham-Stürmer betonte nach dem gestrigen Halbfinale gegen England wie wichtig ein Titelgewinn für das ganze Land wäre: „Wir wissen, was der Fußball diesem Land bedeutet. Wir werden jetzt ein bisschen feiern und uns dann auf Italien konzentrieren.“

04. 06. 2021 | Autor: | Keine Kommentare

Foto: Steffen Prößdorf (CC BY-SA 4.0)

Bundestrainer Joachim Löw muss weiterhin um Leon Goretzka bannen. Aktuellen Meldungen zufolge steht der Einsatz von Leon Goretzka zum Auftakt in die Fußball-Europameisterschaft gegen Frankreich (15. Juni) weiterhin auf der Kippe. Der Mittelfeldspieler ist zwar diese Woche ins DFB-Trainingslager ins österreichische Seefeld nachgereist, kann bisher aber nur individuell trainieren. Ob er rechtzeitig fit wird bis zum ersten deutschen Gruppenspiel ist derzeit vollkommen offen.

In einer Woche rollt der Ball bei der Fußball-Europameisterschaft. Den EM Spielplan heute sollte man sich am besten jetzt schon zu Gemüte führen um kein Top-Spiel zu verpassen. Vor allem nicht die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.

Die DFB-Elf wird ihre drei Vorrundenspiele alle samt in der Münchner Allianz Arena absolvieren und damit einen Heimvorteil haben. Zum Auftakt am 15. Juni trifft man auf Weltmeister Frankreich. Vier Tage später (19. Juni) empfängt man Europameister Portugal. Zum Abschluss der Gruppenphase wartet Ungarn am 23. Juni.

Wenige Tage vor dem Turnierbeginn plagt sich Deutschland mit (kleineren) Verletzungssorgen herum. Vor allem Bayern-Star Leon Goretzka macht Löw derzeit Sorgen.

Goretzka-Einsatz gegen Frankreich wird zum Wettlauf gegen die Zeit

Goretzka zog sich am 11. Mai im Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fehlte dem FC Bayern in den vergangenen Wochen. Der 26-jährige hat am Montag das „grüne Licht“ von den FCB-Ärzten erhalten, um ins EM-Vorbereitungslager nach Seefeld nachzureisen. Dennoch steht ein großes Fragezeichen hinter seinem Einsatz am 15. Juni zum EM-Auftakt gegen Frankreich.

Aktuellen Medienberichten zufolge befindet sich Goretzka noch im Aufbautraining. Demnach kann der Mittelfeldspieler noch nicht ins reguläre Mannschaftstraining einsteigen. Mehr als lockeres Laufen, Passübungen und leichten Dribblings unter minimalem Gegnerdruck, sind aktuell nicht möglich. Goretzka wird laut dem Portal „Spox“ auch die EM-Generalprobe am kommenden Montag in Düsseldorf gegen Lettland verpassen. Ein Startelfeinsatz gegen Frankreich rückt somit auch in weite Ferne.

Klar ist: Ein gesunder Goretzka wäre unter Löw gesetzt, da dieser eine starke Saison mit Joshua Kimmich im Mittelfeld der Bayern absolviert hat. Der Bundestrainer wird jedoch sicherlich kein Risiko eingehen und einen angeschlagenen Spieler einsetzen. Vor allem nicht in einem so wichtigen Spiel wie der Auftaktpartie gegen Frankreich.

Zudem hat Löw mit Toni Kroos oder Ilkay Gündogan zwei absolute Top-Alternativen. Auch Florian Neuhaus hat beim 1:1-Unentschieden gegen Dänemark am Mittwoch einen guten Eindruck hinterlassen. Der 24-jährige brachte die DFB-Elf mit seinem Treffer in Front.

Es wird spannend zu sehen wen Löw gegen Frankreich im zentralen Mittelfeld neben Stammspieler und Leistungsträger Joshua Kimmich einsetzen wird.

10. 02. 2021 | Autor: | Keine Kommentare
Champions League

Foto: pxhere.com / CC0

Steaua Bukarest, PSV Eindhoven, FC Porto, Roter Stern Belgrad: Diese Klubs waren einst die Fußballkönige des Kontinents, als sie in den 1980er und 1990er Jahren den Europapokal der Landesmeister gewannen. Heute zählen sie höchstens zu den Mitläufern und dürfen froh sein, wenn sie die Gruppenphase überstehen. Real Madrid, Bayern München, der FC Barcelona oder der FC Liverpool sind längst uneinholbar davongezogen. Nicht nur in sportlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht.

„Geld schießt keine Tore“, behauptete einst Trainer-Legende Otto Rehhagel, der den Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern 1998 zur Deutschen Meisterschaft führte. Dortmunds Abwehrchef Mats Hummels korrigierte diese Aussage, in dem er anfügte, dass Geld aber Spieler kaufe, die viele Tore schießen. Hatte Rehhagel zu seiner Zeit noch recht, ist sein Statement in Zeiten der Champions League nur noch pure Nostalgie, wie eine aktuelle Studie von Betway Wetten zeigt.

Unter den 25 wertvollsten Vereinen Europas findet sich lediglich ein einziger Klub, der nicht aus den Top-Ligen von England, Deutschland, Italien und Spanien stammt: Ajax Amsterdam aus der niederländischen Eredivisie. Der sechsmalige Europapokalsieger platziert sich als 25. knapp in der Liste der Teuersten und Besten. Allerdings liegt der Marktwert des aktuellen Tabellenführers FC Liverpool mit mehr als 1,1 Milliarden Euro mehr als dreimal so hoch wie der von Ajax (350 Millionen). Ein Abstand, der sich kaum noch aufholen lässt.

Die Achtelfinalteilnehmer der Champions League zählen fast ausschließlich zu den Top 25. Mit dem FC Sevilla (26.), Borussia Mönchengladbach (28.) und dem FC Porto (36.) gelang lediglich drei Klubs, die in der Rangliste der Marktwerte schlechter als Rang 25 platziert sind, der Einzug in die K.-o.-Phase. Ihre Aussichten auf den Titelgewinn sind jedoch als äußerst gering einzuschätzen. Lediglich dem FC Sevilla, sechsmaliger Gewinner der Europa League, werden gegen die kriselnde Borussia aus Dortmund gute Chancen auf den Einzug in die Runde der letzten Acht eingeräumt. Mönchengladbach (gegen Manchester City) und Porto (gegen Juventus Turin) gelten in ihren Duellen dagegen als krasse Außenseiter.

So sieht es auch im Jahre 2021 stark danach aus, dass Europas wertvollste Klubs Europas erfolgreichste Klubs sein werden. FC Liverpool und Manchester City, beide mit einem Marktwert von 1,12 bzw. 1,06 Mrd. Euro oberhalb der Milliardengrenze, sind ebenso noch im Rennen wie Bayern München (3./879,5 Mio.), Paris Saint-Germain (4./869,2 Mio.) oder der FC Barcelona (5./807 Mio.). Von den Top-Teams fehlen nur Manchester United und Tottenham Hotspur, die in diesem Jahr in der Europa League antreten. Wer nach ein wenig Fußball-Romantik sucht, wird in diesem Wettbewerb fündig. Dort tummeln sich im Sechzehntelfinale noch Vereine aus Österreich, Serbien, Norwegen oder Tschechien.

In der Königsklasse des europäischen Fußballs bleibt der Geldadel jedoch unter sich. Allerdings zeigt sich auch hier, dass der Champions-League-Titel nicht leicht zu holen ist. Manchester City und Paris Saint-Germain, die bereits seit Jahren große Anstrengungen unternehmen, um diesen Wettbewerb endlich einmal zu gewinnen, sind bislang spätestens im Finale gescheitert. Zwar liegen beide Vereine in der Marktwerttabelle auf den Plätzen zwei bzw. vier, doch zum Gewinn der CL hat es bis jetzt trotzdem nicht gereicht. So garantiert ein prall gefülltes Bankkonto zwar sportlichen Erfolg, doch noch lange nicht den Titel.

18. 12. 2020 | Autor: | Keine Kommentare
Champions League

Foto: pxhere.com / CC0

Mit dem FC Bayern, RB Leipzig, Borussia M’Gladbach und Borussia Dortmund haben vier Bundesligisten den Sprung in die K.o.-Runde der UEFA Champions League geschafft. In der Runde der letzten 16 kommt es zu spannenden Duellen.

Am vergangenen Montag fand im Schweizer Nyon die Auslosung der Achtelfinal-Paarungen statt. Aus deutscher Sicht verlief diese durchaus positiv. Die deutschen Klubs haben attraktive Gegner erwischt und die Fans können sich auf packende Duelle kommenden Februar bzw. März freuen. Die Spiele eigenen sich ideal um Wetten zu platzieren. Vor der Abgabe einer Wette, sollte man jedoch unbedingt einen Sportwetten Vergleich durchführen um sich die beste Quote zu sichern.

Titelverteidiger Bayern trifft auf Lazio Rom

Die Bayern treffen im Achtelfinale auf Lazio Rom. Auch wenn es sich hierbei um zwei echte Traditionsvereine handelt, ist es das erste Mal, dass sich diese beiden Teams im Europapokal gegenüber stehen. Als amtierender CL-Sieger gehen die Münchner als klarer Favorit in das Duell. Dennoch sind die Bayern gewarnt: Lazio hat in der Vorrunde gegen den BVB durchaus gezeigt, dass man gegen Top-Klubs aus der Bundesliga mithalten kann.

Dortmund spielt gegen den FC Sevilla

Am letzten Vorrunden-Spieltag hat sich der BVB den Gruppensieg gesichert und ging damit als gesetztes Team in die Auslosung. Mit dem FC Sevilla hat man einen attraktive aber durchaus machbare Aufgabe erhalten. Klar ist: Die beiden Spiele gegen die Spanier werden keine Selbstläufer. Die Verantwortlichen beim BVB rechnen mit einem ausgeglichenen Duell und sehen die Chancen für ein Weiterkommen bei 50:50.

Gladbach muss gegen ManCity ran

Deutlich schwerer hat es Borussia M’Gladbach erwischt. Die Fohlen treffen im CL-Achtelfinale auf das englische Top-Team Manchester City. Die Mannschaft von Pep Guardiola gehört (mal wieder) zu den Top-Favoriten auf den Sieg in der Königsklasse. Chancenlos sehen sich die Gladbacher jedoch nicht wie Sportdirektor Max Eberl nach der Auslosung betonte. Die Rheinländer haben eine starke Vorrunde gespielt und sich in der Gruppenphase gegen Teams wie Real Madrid und Inter Mailand behauptet.

Nagelsmann vs. Klopp

Das vermeintliche schwerste Los hat RB Leipzig erwischt. Die Sachsen treffen in der Runde der letzten 16 in der UEFA Champions League auf den englischen Meister. Die ist zugleich auch ein deutsches Trainerduell zwischen Julian Nagelsmann und Jürgen Klopp. Leipzig hat sich, ähnlich wie Gladbach, in einer schweren Gruppe gegen ManUnited und PSG für die K.o.-Phase qualifiziert und bereits in der Vorsaison, mit dem Umzug ins Halbfinale gezeigt, dass man durchaus gegen die europäischen Top-Klubs mithalten kann.

Alle Achtelfinale-Termine in der Übersicht

Hinspiele

16. Februar 2021 (Dienstag)

RB Leipzig gegen FC Liverpool

FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain

17. Februar 2021 (Mittwoch)

FC Porto gegen Juventus Turin

FC Sevilla gegen Borussia Dortmund

23. Februar 2021 (Dienstag)

Lazio Rom gegen FC Bayern

Atletico Madrid gegen FC Chelsea

24. Februar 2021 (Mittwoch)

Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City

Atalanta gegen Real Madrid

Rückspiele

9. März 2021 (Dienstag)

Juventus gegen FC Porto

Borussia Dortmund gegen FC Sevilla

10. März 2021 (Mittwoch)

FC Liverpool gegen RB Leipzig

Paris Saint-Germain gegen FC Barcelona

16. März 2021 (Dienstag)

Manchester City gegen Borussia Mönchengladbach

Real Madrid gegen Atalanta

17. März 2021 (Mittwoch)

FC Bayern gegen Lazio Rom

FC Chelsea gegen Atletico Madrid