Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang

19. 08. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Wochen für Woche strömen Millionen von Menschen in ganz Europa ins Stadion um ein Fussball Spiel live zu sehen. Egal ob in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich oder England. Aber welches ist die stärkste Liga in Europa? Dieser Fragen wollen wir etwas näher auf den Grund gehen.

Die spanische La Liga hat Lionel Messi (FC Barcelona), die italienische Serie A hat Cristiano Ronaldo (Juventus Turin), die französische Ligue 1 hat Neymar (Paris Saint-Germain), die englische Premier League hat Harry Kane (Tottenham Hotspur). Jede europäische Top-Liga hat einen Weltstar in seinen Reihen, außer die Fussball Bundesliga. Hier ist der 19-jährige Jadon Sancho mit 100 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler der Liga. Der Profi vom BVB ist jedoch der einzige Profi im deutschen Oberhaus mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro. In England gibt es ganze 10 Spieler die 100 Millionen Euro oder mehr wert sind.

Während die Bundesliga in Sachen Topstars mittlerweile nicht mehr ganz oben mitmischen kann, sieht dies bei den Zuschauerzahlen deutlich anders aus, wie diese Infografik eindrucksvoll belegt. Mehr als 13 Millionen Menschen sind in der Saison 2018/19 in die deutschen Stadien geströmt um ein Spiel in der 1. Bundesliga anzuschauen, damit ist die Bundesliga nicht nur die meistbesuchte Fussball Liga in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Mehr als 43.000 Zuschauer sind im Schnitt bei einem Bundesliga Spiele. Diese sorgen mit ihren Fangesängen und Choreos für eine atemberaubende Stimmung, die man so weder in England, Spanien, Italien oder Frankreich vorfindet.

Rein sportlich betrachtet scheint die englische Premier League derzeit die Pole Position in Europa inne zu haben. Mit dem FC Liverpool und den Tottenham Hotspur standen unter anderem zwei englische Klubs im CL-Finale im Mai dieses Jahres. Zudem hat der FC Chelsea die UEFA Europa League gewonnen. Mit Ausnahme von Eintracht Frankfurt, blieben die deutschen Klubs international in der abgelaufenen Saison weit hinter ihren Erwartungen zurück. Der FC Bayern, Schalke 04 und der BVB schafften zwar alle samt den Sprung in die K.o.-Phase der UEFA Champions League, schieden dort jedoch bereits im Achtelfinale aus.

Viele Experten und Fans finden den englischen Fussball, der mit seiner Schnelligkeit und körperlichen Spielweise überzeugt, zudem derzeit vorne. Weder der technisch anspruchsvolle Fussball aus Spanien, noch der taktikgeprägte Fussball aus Italien können das „Mutterland des Fussballs“ diesbezüglich verdrängen. Die Fussball Bundesliga hingegen steht für keinen echten Spielstil, auch wenn im deutschen Oberhaus viele Tore fallen, ein echtes Markenzeichen konnte sich die Bundesliga bis dato noch nicht erarbeiten. Ähnlich sieht es auch mit der französischen Ligue 1 aus.

Welches Fazit können wir ziehen? Fast jede Liga hat ihre Stärken und Schwächen. Es ist schwer eine Liga als „die beste in Europa“ zu küren. Rein objektiv betrachtet und mit Blick auf die jüngsten Erfolge hat die englische Premier League derzeit jedoch leicht die Nase vorne. Die Fussball Bundesliga gehört nach wie vor zu den Top 5, wenn nicht sogar zu den Top 3 Ligen. Dennoch wird man sich in Zukunft deutlich mehr anstrengen müssen, wenn man gegen die finanzstarken Ligen weiterhin bestehen möchte.

27. 06. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Eintracht Frankfurt hat sein Mittelfeld für die kommende Saison verstärkt. Wie die Hessen bekannt gaben, wechselt Djibril Sow von den Young Boys Bern in die Commerzbank Arena. Mit einer Ablösesumme von 10 Millionen Euro ist Sow der neue Rekordtransfer bei der SGE.

Schon seit Tagen hielten sich hartnäckige die Gerüchte, dass Eintracht Frankfurt kurz vor einer Verpflichtung von Djibril Sow stehen würde, seit heute ist der Transfer nun fix. Der 22-jährige Schweizer wechselt von den Youngs Boys Bern aus der Schweiz in die Fussball Bundesliga zur SGE und soll in Zukunft der neue Mittelfeldstratege bei der Eintracht sein.

Sow wird zum Frankfurter-Rekordtransfer

60 Millionen Euro hat Eintracht Frankfurt durch den Verkauf von Luka Jovic an Real Madrid diesen Sommer eingenommen. Einen Großteil davon möchte der Klub in neue Spieler investieren. Nach Dejan Joveljic (Roter Stern Belgrad) haben die Hessen mit Djibril Sow ihren zweiten Neuzugang für die kommende Saison unter Dach und Fach gebracht. Laut dem Online Portal sportwetten24 kostet Sow 10 Millionen Euro Ablöse, damit wäre der Schweizer Nationalspieler der teuerste Neuzugang in der Geschichte der SGE. Dazu sollen weitere vier Millionen Euro an Bonuszahlungen kommen.

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic zeigte sich sichtlich erfreut über die Verpflichtung von Sow: „Djibril Sow ist ein Spieler, der zuletzt international die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Er war durchaus begehrt und umso schöner ist es, dass er sich für Eintracht Frankfurt entschieden hat. Wir sind von seiner Leistungsstärke und Entwicklungsfähigkeit überzeugt.“

Sow ist kein Unbekannter in der Fussball Bundesliga. Zwischen 2015 und 2017 stand der Mittelfeldspieler bereits bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, schaffte dort jedoch als junger Spieler nicht den Durchbruch. Zudem kennen sich SGE-Coach Adi Hütter und Sow noch bestens aus gemeinsam Tagen aus Bern. Hütter gilt als absoluter Fan von Sow und hält große Stücke auf den Youngster.