Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang Februar 20th, 2021

20. 02. 2021 | Autor: | Keine Kommentare

Fünfzehnmal ist bislang ein Fußball-Europameister gekürt worden. Verschiedene große und weniger große Fußballnationen haben die „Coupe Henri Delauney“ in Empfang nehmen dürfen, zuletzt 2016 in St-Denis Portugal. Die von Cristiano Ronaldo angeführten Portugiesen errangen so ihren ersten Titel an einer EM oder WM. Bei den arrivierten Fußballnationen fällt auf, dass einige bei den großen Meisterschaften immer wieder als Mitfavoriten gehandelt werden. Vor allem England und Belgien gilt es in dieser Hinsicht stets zu nennen.

 

England – ewige Erinnerung an 1966

 

Stolz nennt sich England das Mutterland des Fußballs. Doch nur einmal vermochten die Engländer dieser Reputation in einem großen Turnier auch bis zum Ende gerecht zu werden. 1966 feierten sie im Wembley ihren ersten und immer noch einzigen Weltmeistertitel. Seither gab es für die Engländer zahlreiche Enttäuschungen zu verkraften – oft sogar bereits in der Qualifikation. 1996, wiederum vor eigener Kulisse, reichte es an der EM immerhin einmal ins Halbfinale. Und dann war da noch die WM 2018, an der es lange gut aussah, bis die „Three Lions“ an Kroatien scheiterten.

 

Angeführt von Kapitän und Mittelstürmer Harry Kane dürften die Engländer 2021 dort anknüpfen, wo sie 2018 bei der WM und 2019 beim Finalturnier der UEFA Nations League aufgehört haben. Gerade 2018 in Russland wussten sie sehr zu überzeugen und gewannen gegen Kolumbien im Achtelfinale sogar erstmals seit 1996 bei einem großen Turnier wieder ein Elfmeterschießen. Frühere Generationen von englischen Fußballern waren immer wieder in dieser Disziplin gescheitert.

 

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Belgien – eine goldene Generation bei den roten Teufeln

 

Gegner der Engländer im Spiel um Platz drei in Russland war Belgien. Die „roten Teufel“ profitieren seit einigen Jahren von einer grandiosen Stammelf mit großartigen Einzelspielern. Torwart Thibaut Courtois zählt zu den größten seines Fachs und ähnliches gilt für einige seiner Teamkollegen in der Offensive. Kevin de Bruyne, Eden Hazard und Romelu Lukaku gehören zum allerbesten, was der Weltfußball in Sachen Offensivspielern zu bieten hat.

 

Seit Ende 2018 sind die Belgier an der Spitze der FIFA-Weltrangliste. Zu Beginn teilten sie sich die Ranglistenspitze noch kurz mit Weltmeister Frankreich. Zuvor war Belgien schon vor der EM 2016 kurz an der Spitze gestanden. Diese Rangierung ist das Resultat einer enormen Konstanz. Seit 2014 hat sich Belgien stets sehr souverän für die verschiedenen Endrunden an WM und EM qualifizieren können. Als bisheriger Höhepunkt gilt der dritte Rang bei der WM 2018 in Russland.

 

Ganz hoch im Kurs stehen die Belgier nun auch für die EURO 2021 in ganz Europa. Bei den EM 2021 Sportwetten Quoten von bet365, bei dem es laut dem Anbietervergleichs Portal Wettbonus.net sogar einen Bonus gibt, liegen sie mit einer Quote von 6,50 mit den Engländern und Franzosen auf dem geteilten ersten Platz (Stand: 18.02.). Das weist auch darauf hin, dass es viele Favoriten auf den Titel gibt – wie so oft bei Europameisterschaften.

 

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Nicht zu verachten – die Rekordsieger

 

Natürlich sind neben England und Belgien auch noch 22 weitere Mannschaften am Start. Dabei sind der Rekordeuropameister Deutschland, der amtierende Weltmeister Frankreich und der EM-Titelverteidiger Portugal in derselben Gruppe gelandet. Genauso wie Deutschland hat Spanien bereits dreimal den EM-Titel feiern dürfen, zuletzt 2012. Die Iberer gibt es ebenso stets auf der Rechnung zu haben wie die Italiener, die nach ein paar enttäuschenden Jahren wieder erstarkt sind.

10. 02. 2021 | Autor: | Keine Kommentare
Champions League

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Steaua Bukarest, PSV Eindhoven, FC Porto, Roter Stern Belgrad: Diese Klubs waren einst die Fußballkönige des Kontinents, als sie in den 1980er und 1990er Jahren den Europapokal der Landesmeister gewannen. Heute zählen sie höchstens zu den Mitläufern und dürfen froh sein, wenn sie die Gruppenphase überstehen. Real Madrid, Bayern München, der FC Barcelona oder der FC Liverpool sind längst uneinholbar davongezogen. Nicht nur in sportlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht.

„Geld schießt keine Tore“, behauptete einst Trainer-Legende Otto Rehhagel, der den Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern 1998 zur Deutschen Meisterschaft führte. Dortmunds Abwehrchef Mats Hummels korrigierte diese Aussage, in dem er anfügte, dass Geld aber Spieler kaufe, die viele Tore schießen. Hatte Rehhagel zu seiner Zeit noch recht, ist sein Statement in Zeiten der Champions League nur noch pure Nostalgie, wie eine aktuelle Studie von Betway Wetten zeigt.

Unter den 25 wertvollsten Vereinen Europas findet sich lediglich ein einziger Klub, der nicht aus den Top-Ligen von England, Deutschland, Italien und Spanien stammt: Ajax Amsterdam aus der niederländischen Eredivisie. Der sechsmalige Europapokalsieger platziert sich als 25. knapp in der Liste der Teuersten und Besten. Allerdings liegt der Marktwert des aktuellen Tabellenführers FC Liverpool mit mehr als 1,1 Milliarden Euro mehr als dreimal so hoch wie der von Ajax (350 Millionen). Ein Abstand, der sich kaum noch aufholen lässt.

Die Achtelfinalteilnehmer der Champions League zählen fast ausschließlich zu den Top 25. Mit dem FC Sevilla (26.), Borussia Mönchengladbach (28.) und dem FC Porto (36.) gelang lediglich drei Klubs, die in der Rangliste der Marktwerte schlechter als Rang 25 platziert sind, der Einzug in die K.-o.-Phase. Ihre Aussichten auf den Titelgewinn sind jedoch als äußerst gering einzuschätzen. Lediglich dem FC Sevilla, sechsmaliger Gewinner der Europa League, werden gegen die kriselnde Borussia aus Dortmund gute Chancen auf den Einzug in die Runde der letzten Acht eingeräumt. Mönchengladbach (gegen Manchester City) und Porto (gegen Juventus Turin) gelten in ihren Duellen dagegen als krasse Außenseiter.

So sieht es auch im Jahre 2021 stark danach aus, dass Europas wertvollste Klubs Europas erfolgreichste Klubs sein werden. FC Liverpool und Manchester City, beide mit einem Marktwert von 1,12 bzw. 1,06 Mrd. Euro oberhalb der Milliardengrenze, sind ebenso noch im Rennen wie Bayern München (3./879,5 Mio.), Paris Saint-Germain (4./869,2 Mio.) oder der FC Barcelona (5./807 Mio.). Von den Top-Teams fehlen nur Manchester United und Tottenham Hotspur, die in diesem Jahr in der Europa League antreten. Wer nach ein wenig Fußball-Romantik sucht, wird in diesem Wettbewerb fündig. Dort tummeln sich im Sechzehntelfinale noch Vereine aus Österreich, Serbien, Norwegen oder Tschechien.

In der Königsklasse des europäischen Fußballs bleibt der Geldadel jedoch unter sich. Allerdings zeigt sich auch hier, dass der Champions-League-Titel nicht leicht zu holen ist. Manchester City und Paris Saint-Germain, die bereits seit Jahren große Anstrengungen unternehmen, um diesen Wettbewerb endlich einmal zu gewinnen, sind bislang spätestens im Finale gescheitert. Zwar liegen beide Vereine in der Marktwerttabelle auf den Plätzen zwei bzw. vier, doch zum Gewinn der CL hat es bis jetzt trotzdem nicht gereicht. So garantiert ein prall gefülltes Bankkonto zwar sportlichen Erfolg, doch noch lange nicht den Titel.

07. 02. 2021 | Autor: | Keine Kommentare

Tuchels Chelsea-Regentschaft fängt gerade erst an, aber das Unentschieden der Wölfe macht deutlich, dass er keine Zeit mehr zu verlieren hat. Die schlechte Nachricht ist nämlich, dass er nicht allzu viel mehr Zeit zum Trainieren haben wird, bevor Chelsea wieder spielt. Weiterlesen…