Bundesliga Saison 2017 / 2018
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01. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Im Vorfeld der am Freitag stattfindenden Auslosung der WM-Endrunde 2010 sieht sich Sepp Blatter gleich verschiedenen Problemen gegenübergestellt. Was ein rundum Fußballspektakel werden sollte, entwickelt sich zu einem Politikum.


Anlass sind die nicht gerade unstrittig abgelaufenen WM Relegationsspiele, und dabei vor allem die von Costa Rica und Irland. Beide werden nicht zur WM nach Südafrika fahren. Costa Rica verlor durch ein eindeutiges Abseitstor und Irland verlor durch ein eindeutiges und von Henry auch zugegebenes, absichtliches Handspiel. Beide Länder haben sich massiv beschwert und Irland fragte sogar allen Ernstes nach, ob Sie als 33. Team mit zur WM fahren können.



Sepp Blatter winkte ab, dass sei natürlich nicht möglich, kündigt aber auch Veränderungen in den Relegationsspielen an: Ein Spiel sollte nicht über die Teilnahme an der WM Endrunde entscheiden (vgl. Sepp Blatter).


Henry und seine Familie wurden sogar massiv bedroht und er zog es in Erwägung von der Nationalmannschaft zurückzutreten. Sepp Blatter hat ihm dann persönlich die Absolution erteilt, in Form einer Straffreiheit.


Was die FIFA nun an Reformen aus dem Hut zaubern sind nicht neu: Noch mehr Schiedsrichter und damit eine klare Absage gegen den Videobeweis. Das „menschliche Gesicht des Fußballs“ soll erhalten bleiben, so Sepp Blatter!


Die FIFA und der Fußball im Allgemeinen sehen sich allerdings noch ein paar anderen Problemen gegenübergestellt. Eins dieser Probleme sind die bereits im Vorfeld stattgefundenen Randale und massiven Bedrohungen beim Spiel Ägypten gegen Algerien. An dieser Stelle zeigte sich mal wieder das hässliche Gesicht des Fußballs: Wenn sich Politik und Fußball vermischen, ist das nie gut.


Das wohl schwerwiegendste Problem des Fußballs ist der gerade aktuell aufgetretene Wettskandal, wo man wahrscheinlich auch nur die Spitze des Eisberges zu Gesicht bekommen hat. Man kann gespannt sein, was die erste Weltmeisterschaft in einem afrikanischen Staat bringt und die Hoffnung bleibt, dass der Fußball die Herausforderungen des neuen Jahrtausends annimmt und vor allem ernst nimmt und darauf reagiert.



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