Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang

22. 06. 2020 | Autor: | Keine Kommentare

Die Bundesligasaison 2019/20 neigt sich dem Ende entgegen. Noch drei Spiele, dann steht die Sommerpause an. Am 31. Spieltag hat neben dem designierten Meister Bayern München mit Borussia Dortmund der zweite Verein vorzeitig das Ticket für Champions League gelöst. Aufgrund der UEFA Fünfjahreswertung sind noch zwei Plätze zu vergeben. Um diese beiden Tickets streiten sich mit RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach gleich drei Vereine. Wir schauen auf das Restprogramm der angehenden Champions League Teilnehmer.

Bayern und Dortmund sicher dabei

Mit dem Sieg in letzter Minute gegen Fortuna Düsseldorf am 31. Spieltag und dem gleichzeitigen Sieg der Bayern gegen Borussia Mönchengladbach hat der BVB die Teilnahme an der kommenden Champions League Saison gesichert. Erst in der letzten Sekunde erzielten die Borussen durch einen Kopfball von Erling Haaland den wichtigen 1:0-Treffer gegen den Abstiegskandidaten. Die drei Punkte garantieren dem BVB, nicht mehr aus den Champions League Rängen zu fallen. Nach dem 34. Spieltag können sich die Profis dann auf die kommende Saison sowie die EURO im nächsten Sommer konzentrieren. Für das Turnier gehört England bei den Fußball Wetten mit einer Quote von 6,00 neben Frankreich und Belgien zu den Topfavoriten. Auch die deutsche Elf darf sich Hoffnungen auf den Titel ausmalen. Zuvor muss der BVB aber noch gegen Mainz, Leipzig und Hoffenheim ran.

 

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Auch die Bayern sind nächstes Jahr wieder sicher mit dabei. Dem Rekordmeister fehlt nur noch ein Sieg, um aus eigener Kraft den achten Titel in Folge zu holen. Die meisten Fans und Experten gehen davon aus, dass es schon am kommenden Spieltag gegen Bremen so weit sein wird. Falls der Abstiegskandidat wider Erwarten gewinnen sollte, könnte Bayern im Heimspiel gegen Freiburg oder am letzten Spieltag gegen Wolfsburg alles sichern. Die Champions League Teilnahme steht auf jeden Fall schon fest. Und wer weiß, wenn es in der Königsklasse weiter geht, könnten die Bayern sogar noch das Finale erreichen. Immerhin behaupten die Verantwortlichen aus der Führungsetage stets, dass Hansi Flick in seiner Arbeit an Jupp Heynckes erinnere. Der mittlerweile zurückgetretene Coach holte 2013 mit Ribery, Robben und Co. das Triple.

Leipzig mit guten Chancen auf Platz drei

Auf die verbleibenden zwei Plätze machen sich mit Leipzig, Leverkusen und Gladbach noch drei Teams Hoffnungen auf das Ticket für die Königsklasse. Die derzeit besten Chancen haben die Bullen aus Leipzig. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann hat mit dem Erfolg gegen Hoffenheim am 31. Spieltag den dritten Platz gefestigt. Am Mittwoch geht es gegen Fortuna Düsseldorf. Leicht wird das Spiel sicher nicht, da auch die Fortuna noch dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln muss. Am vorletzten Spieltag folgt dann noch der Kampf gegen RB Leipzig, ehe am letzten Spieltag ein Auswärtsspiel in Augsburg auf dem Programm steht. Mit einem Sieg haben die Sachsen auf jeden Fall alles selbst in der Hand.

Schnappt sich Leverkusen das Ticket?

Letztes Jahr hat sich die Werkself auf die letzte Sekunde für die Champions League qualifiziert und auch dieses Jahr kündigt sich ein Duell um den vierten Tabellenplatz an. Wie im vergangenen Jahr heißt der Konkurrent wieder einmal Borussia Mönchengladbach. Dabei spielt die Mannschaft von Peter Bosz eine starke Rückrunde. Dies trifft insbesondere auf Kai Havertz zu, der vor allem im Endspurt der Saison sein Talent aufblitzen lässt. Sieben Tore aus den letzten sieben Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Schon im Rheinderby gegen den 1. FC Köln kann die Werkself mit einem Sieg alles sicherstellen. Falls es am 32. Spieltag noch nicht klappen sollte, besteht noch die Chance gegen Hertha BSC oder Mainz.

 

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Gladbach mit Außenseiterchancen?

In der Hinrunde gehörte Borussia Mönchengladbach noch zu den Überraschungsmannschaften der Saison. Doch im Jahr 2020 läuft es nicht wirklich rund für die Mannschaft von Trainer Marco Rose. Vor allem gegen die direkten Konkurrenten um die Champions League Plätze sahen die Fohlen in dieser Saison nicht gut aus. Einzig beim 2:2 gegen RB Leipzig gab es Punkte zu holen. Gegen den BVB, Leverkusen und Gladbach hatte die Mannschaft das Nachsehen. Mit derzeit einem Punkt Rückstand auf Platz vier ist im Kampf um die Champions League noch alles möglich. Allerdings müssten aus den Spielen gegen Wolfsburg, Paderborn und Hertha am besten noch mindestens zwei Siege geholt werden. Zudem muss man am Niederrhein auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Aber wie heißt es so schön, „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“.

20. 03. 2020 | Autor: | 1 Kommentar

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Liverpool hat in der letzten Saison der Champions League ordentlich vorgelegt und konnte den Titel für sich gewinnen. Nach einer Niederlage in der Saison 2017/18 sind sie mit ihrem Trainer Jürgen Klopp nun auf Erfolgstour. Ein großer Teil der Erfolge wird dem Trainer angerechnet, der aufgrund seiner neuen Strategie zum großen Idol für Liverpool-Fans wurde. Er selbst gibt sich bescheiden und bestätigt, dass er erst am Anfang seiner Umstrukturierung des Teams steht. Der Erfolg steht Liverpool jedenfalls gut. Nun interessieren sich auch immer mehr andere Sportarten und Spiele für das Erfolgsrezept des Trainers. So kann die Klopps Strategie auch auf beliebte Spiele wie Poker übertragen werden und dabei so einiges bewirken. Wir fragen uns daher, was können Pokerspieler von den Lektionen des Fußballteams für sich mitnehmen?

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12. 03. 2020 | Autor: | Keine Kommentare

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Die Bundesliga ist in diesem Jahr so spannend wie schon lange nicht mehr. Auch acht Spieltage vor Saisonende liegt die Ligaspitze ganz eng beisammen. Die Bayern als Tabellenführer haben nur acht Punkte Vorsprung auf die viertplatzierten Leverkusener. Leipzig, Dortmund und Mönchengladbach dürfen sich allesamt noch Chancen auf den Titelgewinn ausrechnen. Doch nicht nur auf nationaler Ebene können neben den Bayern auch mal andere Klubs auf Titel hoffen. Auch international hat die Bundesliga in dieser Saison die Chance wieder einmal eine Trophäe abzuräumen.

 

Der letzte Titelgewinn einer deutschen Mannschaft im Europapokal liegt mittlerweile sieben Jahre zurück. Damals gewannen die Bayern das Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund mit 2:1. Zwei deutsche Teams im Endspiel hat es zuvor in der Königsklasse noch nie gegeben. In dieser Spielzeit könnte dies durchaus noch einmal Realität werden.

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12. 02. 2020 | Autor: | Keine Kommentare

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So langsam, aber sicher wird es ernst im DFB-Pokal. Nur noch acht Mannschaften sind im Rennen um den heiß begehrten Titel und die Fans können sich auf spannende Duelle im Viertelfinale freuen. Das Topspiel findet zweifelsfrei in der Schalker Veltins Arena zwischen den Knappen und dem FC Bayern statt.

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30. 07. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Fussball im Westen – nur wenig ist am Wochenende besser zu ertragen als mit Freunden im Stadion, auf dem Sofa oder in der Lieblingskneipe zu hocken, ein Kühles Blondes zu trinken und den eigenen Verein nach vorne zu schreien. Da im Westen zig Millionen Menschen leben gibt es logischerweise auch unendlich viele Vereine, die stets auf der Suche nach neuen Fans und Sponsoren sind, um den eigenen Erfolg voran zu bringen. Ist ja auch legitim. Allerdings werden immer mehr Vereine von reichen Investoren komplett aufgekauft um daraus eine Kapitalgesellschaft zu machen, oder den Verein zumindest irgendwann gewinnbringend wieder zu verkaufen. Zwar ist auch das legitim, aber dem normalen Fussballfan geht das schon lange gegen den Strich. Die immer gleichen Wünsche nach einer Auflösung der 50+1 Regel ist dem gutgläubigen Fan schon lange ein Dorn im Auge, denn auch jetzt schon gibt es viele Wege, diese zu umgehen. Besitzer etwa, die neben dem Fussball auch allseits beliebte Glücksspiels wie das legendäre Book of Ra zocken, haben manchmal ein eher problematisches Verhältnis mit den Fans eines Vereins. Nehmen wir uns dazu ein Paradebeispiel aus der 3. Bundesliga

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09. 07. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Foto: Steffen Prößdorf / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Die Enttäuschung nach dem frühen WM-Aus der deutschen Frauen ist so langsam aber sicher verflogen. Während die Fans das Viertelfinal-Aus gegen Schweden so schnell wie möglich vergessen wollen, dürften sich die Verantwortlichen beim DFB sicherlich noch längere Zeit über das deutsche Abschneiden Gedanken machen.

Nach dem frühen EM-Aus vor zwei Jahren in den Niederlanden, folgte nun auch das vorzeitige Aus bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Frankreich. Für die DFB-Frauen lief es in den vergangenen knapp zwei Jahren alles andere als rund. Den letzten großen Erfolg feierte man 2016, mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Rio. Diesen Titel wird man nicht verteidigen können, denn durch das Viertelfinal-Aus gegen Schweden, haben die DFB-Frauen auch die Qualifikation für die Sommerspiele 2020 in Tokio verpasst.

Wie geht es weiter mit dem deutschen Frauenfussball?

Die deutschen Frauen-Nationalmannschaft dominierte lange Zeit den europäischen Fussball. Zwischen 1995 und 2013 konnte man sich 6x den EM-Titel sichern. 2003 und 2007 wurde man zudem zwei Mal in Folge Weltmeister. Doch die deutsche Dominanz aus der Vergangenheit beginnt langsam aber sicher zu bröckeln. In Italien und Spanien hat der Frauenfussball in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt und auch in England sind die Frauen immer weiter auf dem Vormarsch. Die schönsten fussballspielenden Frauen des Landes brauchen dringend wieder ein Erfolgserlebnis.

Matthias Rudolph, Trainer von Turbine Potsdam, sieht eine gefährlich Entwicklung die sich in den vergangenen Jahren aufgetan hat im deutschen Frauenfussball: „Man hat es in Deutschland versäumt, in den letzten Jahren noch mehr für den Frauenfußball zu tun, um der Entwicklung gerecht zu werden und den Vorsprung auch zu halten.“

Das frühe WM-Aus sollte ein Warnschuss für den DFB sein. Es wird spannend zu sehen ob und welche Konsequenzen die Verantwortlichen nach den jüngsten Misserfolgen ziehen werden. Momentan scheint es so, als würde es, wie bei den Herren, keine allzu großen Veränderungen geben. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erhielt unmittelbar nach der Niederlage gegen Schweden eine Art Jobgarantie. Auch in Sachen Spielerinnen wird es in absehbarer Zeit keinen radikalen Umbruch geben. Dennoch ist Voss-Tecklenburg nun gefragt sich und vor allem ihre Spielerinnen zu hinterfragen.

 

17. 06. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Auf dem Papier waren Weißrussland und Estland zwei durchaus lösbare Aufgaben. Trotzdem waren die beiden Spiele in der EM-Qualifikation alles andere als normal. Bei beiden Spiele saß nämlich nicht wie gewohnt Joachim Löw an der Seitenlinie. Der Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hatte sich ausgerechnet beim Sport eine Verletzung zugezogen, die dafür sorgte, dass er in aller Ruhe behandelt werden musste. Laut Angaben des DFB war Löw beim Training eine Hantel auf den Brustkorb gefallen. Ihm sei geraten worden, sich in den nächsten Wochen zu schonen und erst danach wieder in den normalen Trainings- und Spielbetrieb einzusteigen. Deshalb legte Löw nach immerhin 173 Länderspielen als Bundestrainer zum ersten Mal eine Pause ein. Er wurde sowohl gegen Weißrussland als auch gegen Estland von Marcus Sorg vertreten, der zum Debüt einen 2:0-Erfolg in Weißrussland feiern durfte. Der zweite Sieg im zweiten Spiel war ein wichtiger Start in die Qualifikation für die nächste Europameisterschaft, die im Jahr 2020 stattfinden wird.

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