Bundesliga Saison 2017 / 2018
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02. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

In Hinblick auf die Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, ist eine Sache gewiss: Die Aufmerksamkeit der Welt Öffentlichkeit wird sich für 6 Wochen auf Südafrika richten und Fußball wird allgegenwärtig sein. Und das sogar in den USA, in einem Land, wo dem Fußball nur verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird (im Gegensatz zu den Großen Dreieinhalb). Bei den Fußballweltmeisterschaften jedoch, verändert sich dieser Aspekt in den in den USA. Diesen Effekt nennen Wissenschaftler die „Olympianisierung“ eines Sports.

Die Weltmeisterschaft 1994 in den USA

Seit dem Jahr 1994 kann man auch in den USA von diesem Phänomen reden: Einem alle vier Jahre auftauchenden Fußball-Weltmeisterschafts-Boom. Während normale Major League Soccer Spiele selten die Einschaltquoten von 0,4 Punkten übertreffen, können Fußballweltmeisterschaften in den USA auch im Fernsehen Erfolge feiern.

Diesen Effekt der „Olympianisierung“ treibt alle vier Jahre nicht nur die sehr spezifische amerikanische Soccer Fan-Gemeinde vor den Bildschirmen, nein sogar ein allgemeines öffentliches Interesse in der US amerikanischen Medienlandschaft wird deutlich.

Das hängt auch damit zusammen, dass es während einer Fußballweltmeisterschaft keine Major League Baseball (zumindest keine wichtigen), keine American Football und auch keine NBA Partien gibt. Der Fußball findet in den USA im Sommer statt, was ihn alle 4 Jahre mit der Weltmeisterschaft zusammen stoßen lässt. In Zuge dessen steigen die Einschaltquoten von MLS (Major League Soccer) Begegnungen stellenweise um 100%, sinken allerdings nach Ende der WM regelmäßig auf ein und dasselbe niedrige Level.

Olympianisierung

Die (Er)Klärung dieses Phänomens wird in einschlägiger Literatur zumindest so vorgenommen: Das vergleichsweise enorme Interesse der amerikanischen Bevölkerung am Soccer, zumindest in seiner „finalen Auslebung“ hat weniger damit zutun, dass die Amerikaner eine Affinität zum Fußball entwickelt haben, sondern ist vielmehr mit der generellen „Liebe zu Massenveranstaltungen“ vieler Amerikaner im Sport zu erklären.

Die USA gelten als eine sportbegeisterte Nation und selbst der Fußball, wo lange kein Erfolg einer US-amerikanischen Männernationalmannschaft auf internationaler Ebene zu erwarten war, hatte bereits 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles phänomenal hohe Zuschauerzahlen. Das Endspiel war mit fast 100.000 Zuschauern restlos ausverkauft. Überhaupt war die Weltmeisterschaft 1994 in den USA die bis dato am Besten besuchte und am Besten organisierte Weltmeisterschaft aller Zeiten.

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