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17. Oktober 2019 | Autor: | Keine Kommentare
Marco Reus

Foto: Timo Reckmann / Flickr (CC BY 2.0)

Der BVB empfängt am kommenden Samstag (18.30 Uhr, live auf Sky) Tabellenführer Borussia Mönchengladbach im heimischen Signal Iduna Park. Das Borussen-Duell ist ein richtungsweisenden Spiel für die Schwarz-Gelben. Im Falle einer Niederlage droht Dortmund den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren.

Nach knapp zweiwöchiger Länderspielpause rollt der Ball am kommenden Wochenende wieder in der Fussball Bundesliga. Der 8. Spieltag steht unmittelbar bevor und die Vorfreude bei den Fans ist groß. Vor allem das Spitzenspiel zwischen dem BVB und Borussia Mönchengladbach steht am Samstag im Fokus. Wer eine Wette auf die Partie setzen möchte, sollte sich unbedingt einen Interwetten Gutscheincode sichern und damit sein Wettguthaben aufstocken.

Wann platzt der Knoten beim BVB?

Mit 12 Punkten liegt Borussia Dortmund derzeit „nur“ auf dem 7. Rang in der Fussball Bundesliga. Der BVB hinkt damit seinen eigenen Erwartungen deutlich hinterher, vor der Saison hat man den Gewinn der Meisterschaft als Ziel ausgegeben. Sollte man gegen die Fohlen verlieren, könnte der Meisterschaftstraum schneller zu Ende sein als den Dortmunder lieb ist. Nach zuletzt drei Unentschieden in Folge (Frankfurt, Bremen und Freiburg) Ist die Stimmung in Dortmund ein wenig angeheizt. Sowohl spielerisch, als auch mit Blick auf die Ergebnisse muss mehr kommen von Marco Reus & Co. Der Verein hat im vergangenen Sommer viel Geld in neue Spieler investiert, wirklich gelohnt hat es sich bisher aber nicht.

Auch wenn es sportlich zuletzt nicht ideal lief versucht man in Dortmund die Ruhe zu bewahren. Julian Weigl hat diese Woche betont, dass die Qualität im Kader vorhanden ist, die Spieler müssen diese jedoch auch auf dem Platz abrufen: „Wir haben viel Luft nach oben. Natürlich waren die vergangenen Spiele nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Jetzt ist es erst einmal wichtig, eine Antwort auf dem Platz zu geben. Dann können wir auch wieder mehr über unsere Ziele reden.“

Vor allem BVB-Coach Lucien Favre stand in den vergangenen Wochen immer häufiger in der Kritik. Es gibt nicht wenige BVB-Fans, die dem Schweizer nicht zutrauen den BVB auf Kurs zu bringen und Titel zu gewinnen. Die Spieler hingegen stehen hinter ihrem Trainer, so wie Torhüter Roman Bürki: „Er will jeden Einzelnen jeden Tag ein Stückchen besser machen. Wir sind ein Team – es liegt an uns Spielern, gemeinsam daraus zukommen.“ Dass Dortmund unter Favre durchaus schön und erfolgreich spielen kann, hat Favre laut Bürki beriets bewiesen: „In der Vorsaison hat er unserem Spiel mit tollem Fußball ein Gesicht gegeben. Wir wollen offensiv spielen, viele Tore schießen, jedes Match gewinnen – auch die Spiele gegen Bayern oder Barcelona.“

Die aktuelle Formkurve spricht derzeit eher für Gladbach als für den BVB. Einen Hoffnungsschimmer haben die Dortmunder jedoch: Die letzten acht Begegnungen gegen die Rheinländer konnte man allesamt für sich entscheiden. Gegen keinen anderen Bundesligisten hält man derzeit eine längere Siegesserie.

19. August 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Wochen für Woche strömen Millionen von Menschen in ganz Europa ins Stadion um ein Fussball Spiel live zu sehen. Egal ob in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich oder England. Aber welches ist die stärkste Liga in Europa? Dieser Fragen wollen wir etwas näher auf den Grund gehen.

Die spanische La Liga hat Lionel Messi (FC Barcelona), die italienische Serie A hat Cristiano Ronaldo (Juventus Turin), die französische Ligue 1 hat Neymar (Paris Saint-Germain), die englische Premier League hat Harry Kane (Tottenham Hotspur). Jede europäische Top-Liga hat einen Weltstar in seinen Reihen, außer die Fussball Bundesliga. Hier ist der 19-jährige Jadon Sancho mit 100 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler der Liga. Der Profi vom BVB ist jedoch der einzige Profi im deutschen Oberhaus mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro. In England gibt es ganze 10 Spieler die 100 Millionen Euro oder mehr wert sind.

Während die Bundesliga in Sachen Topstars mittlerweile nicht mehr ganz oben mitmischen kann, sieht dies bei den Zuschauerzahlen deutlich anders aus, wie diese Infografik eindrucksvoll belegt. Mehr als 13 Millionen Menschen sind in der Saison 2018/19 in die deutschen Stadien geströmt um ein Spiel in der 1. Bundesliga anzuschauen, damit ist die Bundesliga nicht nur die meistbesuchte Fussball Liga in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Mehr als 43.000 Zuschauer sind im Schnitt bei einem Bundesliga Spiele. Diese sorgen mit ihren Fangesängen und Choreos für eine atemberaubende Stimmung, die man so weder in England, Spanien, Italien oder Frankreich vorfindet.

Rein sportlich betrachtet scheint die englische Premier League derzeit die Pole Position in Europa inne zu haben. Mit dem FC Liverpool und den Tottenham Hotspur standen unter anderem zwei englische Klubs im CL-Finale im Mai dieses Jahres. Zudem hat der FC Chelsea die UEFA Europa League gewonnen. Mit Ausnahme von Eintracht Frankfurt, blieben die deutschen Klubs international in der abgelaufenen Saison weit hinter ihren Erwartungen zurück. Der FC Bayern, Schalke 04 und der BVB schafften zwar alle samt den Sprung in die K.o.-Phase der UEFA Champions League, schieden dort jedoch bereits im Achtelfinale aus.

Viele Experten und Fans finden den englischen Fussball, der mit seiner Schnelligkeit und körperlichen Spielweise überzeugt, zudem derzeit vorne. Weder der technisch anspruchsvolle Fussball aus Spanien, noch der taktikgeprägte Fussball aus Italien können das „Mutterland des Fussballs“ diesbezüglich verdrängen. Die Fussball Bundesliga hingegen steht für keinen echten Spielstil, auch wenn im deutschen Oberhaus viele Tore fallen, ein echtes Markenzeichen konnte sich die Bundesliga bis dato noch nicht erarbeiten. Ähnlich sieht es auch mit der französischen Ligue 1 aus.

Welches Fazit können wir ziehen? Fast jede Liga hat ihre Stärken und Schwächen. Es ist schwer eine Liga als „die beste in Europa“ zu küren. Rein objektiv betrachtet und mit Blick auf die jüngsten Erfolge hat die englische Premier League derzeit jedoch leicht die Nase vorne. Die Fussball Bundesliga gehört nach wie vor zu den Top 5, wenn nicht sogar zu den Top 3 Ligen. Dennoch wird man sich in Zukunft deutlich mehr anstrengen müssen, wenn man gegen die finanzstarken Ligen weiterhin bestehen möchte.

30. Juli 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Fussball im Westen – nur wenig ist am Wochenende besser zu ertragen als mit Freunden im Stadion, auf dem Sofa oder in der Lieblingskneipe zu hocken, ein Kühles Blondes zu trinken und den eigenen Verein nach vorne zu schreien. Da im Westen zig Millionen Menschen leben gibt es logischerweise auch unendlich viele Vereine, die stets auf der Suche nach neuen Fans und Sponsoren sind, um den eigenen Erfolg voran zu bringen. Ist ja auch legitim. Allerdings werden immer mehr Vereine von reichen Investoren komplett aufgekauft um daraus eine Kapitalgesellschaft zu machen, oder den Verein zumindest irgendwann gewinnbringend wieder zu verkaufen. Zwar ist auch das legitim, aber dem normalen Fussballfan geht das schon lange gegen den Strich. Die immer gleichen Wünsche nach einer Auflösung der 50+1 Regel ist dem gutgläubigen Fan schon lange ein Dorn im Auge, denn auch jetzt schon gibt es viele Wege, diese zu umgehen. Besitzer etwa, die neben dem Fussball auch allseits beliebte Glücksspiels wie das legendäre Book of Ra zocken, haben manchmal ein eher problematisches Verhältnis mit den Fans eines Vereins. Nehmen wir uns dazu ein Paradebeispiel aus der 3. Bundesliga

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09. Juli 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Foto: Steffen Prößdorf / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Die Enttäuschung nach dem frühen WM-Aus der deutschen Frauen ist so langsam aber sicher verflogen. Während die Fans das Viertelfinal-Aus gegen Schweden so schnell wie möglich vergessen wollen, dürften sich die Verantwortlichen beim DFB sicherlich noch längere Zeit über das deutsche Abschneiden Gedanken machen.

Nach dem frühen EM-Aus vor zwei Jahren in den Niederlanden, folgte nun auch das vorzeitige Aus bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Frankreich. Für die DFB-Frauen lief es in den vergangenen knapp zwei Jahren alles andere als rund. Den letzten großen Erfolg feierte man 2016, mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Rio. Diesen Titel wird man nicht verteidigen können, denn durch das Viertelfinal-Aus gegen Schweden, haben die DFB-Frauen auch die Qualifikation für die Sommerspiele 2020 in Tokio verpasst.

Wie geht es weiter mit dem deutschen Frauenfussball?

Die deutschen Frauen-Nationalmannschaft dominierte lange Zeit den europäischen Fussball. Zwischen 1995 und 2013 konnte man sich 6x den EM-Titel sichern. 2003 und 2007 wurde man zudem zwei Mal in Folge Weltmeister. Doch die deutsche Dominanz aus der Vergangenheit beginnt langsam aber sicher zu bröckeln. In Italien und Spanien hat der Frauenfussball in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt und auch in England sind die Frauen immer weiter auf dem Vormarsch. Die schönsten fussballspielenden Frauen des Landes brauchen dringend wieder ein Erfolgserlebnis.

Matthias Rudolph, Trainer von Turbine Potsdam, sieht eine gefährlich Entwicklung die sich in den vergangenen Jahren aufgetan hat im deutschen Frauenfussball: „Man hat es in Deutschland versäumt, in den letzten Jahren noch mehr für den Frauenfußball zu tun, um der Entwicklung gerecht zu werden und den Vorsprung auch zu halten.“

Das frühe WM-Aus sollte ein Warnschuss für den DFB sein. Es wird spannend zu sehen ob und welche Konsequenzen die Verantwortlichen nach den jüngsten Misserfolgen ziehen werden. Momentan scheint es so, als würde es, wie bei den Herren, keine allzu großen Veränderungen geben. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erhielt unmittelbar nach der Niederlage gegen Schweden eine Art Jobgarantie. Auch in Sachen Spielerinnen wird es in absehbarer Zeit keinen radikalen Umbruch geben. Dennoch ist Voss-Tecklenburg nun gefragt sich und vor allem ihre Spielerinnen zu hinterfragen.

 

27. Juni 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Eintracht Frankfurt hat sein Mittelfeld für die kommende Saison verstärkt. Wie die Hessen bekannt gaben, wechselt Djibril Sow von den Young Boys Bern in die Commerzbank Arena. Mit einer Ablösesumme von 10 Millionen Euro ist Sow der neue Rekordtransfer bei der SGE.

Schon seit Tagen hielten sich hartnäckige die Gerüchte, dass Eintracht Frankfurt kurz vor einer Verpflichtung von Djibril Sow stehen würde, seit heute ist der Transfer nun fix. Der 22-jährige Schweizer wechselt von den Youngs Boys Bern aus der Schweiz in die Fussball Bundesliga zur SGE und soll in Zukunft der neue Mittelfeldstratege bei der Eintracht sein.

Sow wird zum Frankfurter-Rekordtransfer

60 Millionen Euro hat Eintracht Frankfurt durch den Verkauf von Luka Jovic an Real Madrid diesen Sommer eingenommen. Einen Großteil davon möchte der Klub in neue Spieler investieren. Nach Dejan Joveljic (Roter Stern Belgrad) haben die Hessen mit Djibril Sow ihren zweiten Neuzugang für die kommende Saison unter Dach und Fach gebracht. Laut dem Online Portal sportwetten24 kostet Sow 10 Millionen Euro Ablöse, damit wäre der Schweizer Nationalspieler der teuerste Neuzugang in der Geschichte der SGE. Dazu sollen weitere vier Millionen Euro an Bonuszahlungen kommen.

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic zeigte sich sichtlich erfreut über die Verpflichtung von Sow: „Djibril Sow ist ein Spieler, der zuletzt international die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Er war durchaus begehrt und umso schöner ist es, dass er sich für Eintracht Frankfurt entschieden hat. Wir sind von seiner Leistungsstärke und Entwicklungsfähigkeit überzeugt.“

Sow ist kein Unbekannter in der Fussball Bundesliga. Zwischen 2015 und 2017 stand der Mittelfeldspieler bereits bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, schaffte dort jedoch als junger Spieler nicht den Durchbruch. Zudem kennen sich SGE-Coach Adi Hütter und Sow noch bestens aus gemeinsam Tagen aus Bern. Hütter gilt als absoluter Fan von Sow und hält große Stücke auf den Youngster.

17. Juni 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Auf dem Papier waren Weißrussland und Estland zwei durchaus lösbare Aufgaben. Trotzdem waren die beiden Spiele in der EM-Qualifikation alles andere als normal. Bei beiden Spiele saß nämlich nicht wie gewohnt Joachim Löw an der Seitenlinie. Der Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hatte sich ausgerechnet beim Sport eine Verletzung zugezogen, die dafür sorgte, dass er in aller Ruhe behandelt werden musste. Laut Angaben des DFB war Löw beim Training eine Hantel auf den Brustkorb gefallen. Ihm sei geraten worden, sich in den nächsten Wochen zu schonen und erst danach wieder in den normalen Trainings- und Spielbetrieb einzusteigen. Deshalb legte Löw nach immerhin 173 Länderspielen als Bundestrainer zum ersten Mal eine Pause ein. Er wurde sowohl gegen Weißrussland als auch gegen Estland von Marcus Sorg vertreten, der zum Debüt einen 2:0-Erfolg in Weißrussland feiern durfte. Der zweite Sieg im zweiten Spiel war ein wichtiger Start in die Qualifikation für die nächste Europameisterschaft, die im Jahr 2020 stattfinden wird.

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