Bundesliga Saison 2017 / 2018
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23. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare


Die Breite des Kaders fehlt


Ein Problem ist, dass die meisten Bundesliga Clubs in der Breite des Kaders schwächeln. Sogar die Top Clubs der Bundesliga sind in der Breite nicht gut genug aufgestellt, was man immer wieder gut am Hamburger SV sehen kann. Die Hamburger sind seit drei Spielzeiten immer vorne mit dabei zu sein (in allen drei Wettbewerben), gegen Ende einer jeden Spielzeit jedoch, versagen Ihnen regelmäßig die Kräfte.



Exemplarisch dafür scheint der Hamburger SV: Seit einigen Spielzeiten ist es fast schon gesetzt, dass der Hamburg in allen vertretenen Wettbewerben hervorragend mitspielt, gegen Ende einer Saison Ihnen dann aber auch immer sprichwörtlich die Puste wegbleibt. Die viel zitierte/kommentierte Satz lautet dann: „Die Mannschaft ist müde, es war eine harte Saison.“




Wer allerdings ständig in verschiedenen Wettbewerben erfolgreich mitspielen will, benötigt eine starken, in die breite gehenden Kader, nicht nur um Verletzungen zu kompensieren sondern vor allem um die Ermüdungserscheinungen auszugleichen.



Dieser Punkt hängt maßgeblich damit zusammen, wie die Fußball Bundesliga in Deutschland ökonomisch verortet ist, nämlich öffentlich. Die Bundesliga besteht aus Vereinen, die als solche wirtschaften müssen. Es sind keine freien Gesellschaften die lediglich von Marktkräften angetrieben werden („regulierenden Körperschaften“), die ausschließlich kapital orientiert agieren dürfen, wie etwa in England, Spanien oder Italien, sondern Vereine des öffentlichen Rechts.



Ein Nachteil daran ist, dass das Geld bei den Bundesliga Clubs nicht so locker sitzt. Die Ablösesumme von 30 Millionen Euro, die der FC Bayern München für Mario Gomez bezahlte,  war da schon der einsame Bundesligarekord. Durchschnittliche Ablösesummen belaufen sich in Deutschland bei ca. 5 Millionen Euro. Alles, was über 10 Millionen geht, ist schon überdurchschnittlich.



Im europäischen Ausland sind durchschnittliche Ablösesummen von 10 – 20 Millionen Euro bei den Tob Clubs angesagt. Den Höhepunkt dieser Preisspirale wurde im Sommer erreicht. Ramón Calderón, Präsident von Real Madrid zahlte an Manchester United die Rekord Ablösesumme von 120 Millionen Euro für die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo



Ein Vorteil für die Bundesliga Vereine ist, dass es nur wenige Cubs in der Bundesliga gibt, die wirklich hoch verschuldet sind. (bei Chelsea sollen es ja wohl an die 100 Millionen Pfund sein).



Die Trainerfrage



Meiner Meinung nach steht und fällt alles auch einem guten Trainer. So gesehen bei Schalke und Wolfsburg. Die Methoden eines Trainers, auf seine Mannschaft einzuwirken und diese zu motivieren, zu trainieren und sie taktisch einzustellen, sollte man nicht unterschätzen.


Vielleicht wird Lothar Matthias deshalb auch kein Angebot aus der Bundesliga bekommen. Seine Qualitäten als Leitwolf konnte er noch nicht erfolgreich unter Beweis stellen und leider viel zu häufig erfolglos.



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