Fußballkultur: Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang

22. 01. 2010 | Autor: | 2 Kommentare
Fußball in den USA

Fußball in den USA

Der amerikanische Sonderweg im Fußball präsentiert sich sehr eingehend in dem Antagonismus einer intakten Fußball-Freizeitkultur und einer mangelnden professionellen Fußballkultur. Der Fußball wurde (noch) nicht in die „Sportfamilie“ (hegemoniale Sportkultur/sport space) aufgenommen, hat es aber dennoch geschafft, sich zu einer der beliebtesten (Freizeit)- Sportarten zu entwickeln. Interessanter Weise steht Fußball heute in den USA für Emanzipation und gesunde Lebensweise, für Kultur und Internationalität und damit für die kulturellen Werte, wofür die Großen Dreieinhalb nicht stehen.

Profi-Fussball in den USA

Es gibt einen professionellen Fußballsport in den USA, dieser ist aber vor allem im Fernsehen, im Vergleich zu den Großen Dreieinhalb und insbesondere zum American Football, unterpräsent. Problematisch erweist sich dieser Faktor bei der Etablierung des Soccers als fünfte Major- Sportart, denn vor allem die Anhänger und die Beobachter bilden die hegemoniale Sportkultur eines Landes, nicht im prägendem Maße die Teilnehmer (vgl. Markovits/Rensmann 2007: 53f.).

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18. 01. 2010 | Autor: | 1 Kommentar
Soccer-in-den-USA

Fussball Stadion in den USA: Houston

Fussball in den USA – keine Fernsehsportart – Ursachen

Die historische Verbindung der Großen Dreieinhalb zum Fernsehen wirkt nachhaltig und stellt den Fußballsport in den USA vor enorme Probleme, sich als fünfte dominante Major- Sportart im amerikanischen sport space zu behaupten. Maßgeblich dafür verantwortlich zu machen, dass der Fußball in den USA nicht adäquat inszeniert wird ist die Tatsache, dass in den USA erst der ökonomische Erfolg „Mehrausgaben“ in diesem Bereich rechtfertigt. (siehe Artikel Fußballkultur in den USA)

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04. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare


Das ökonomische Desaster beim Soccer präsentierte sich in der Vergangenheit in zwei Dimensionen: Man konnte als Fußballspieler kaum Geld verdienen und Fernsehsender konnten es mit Übertragungen von Fußballspielen ebenso wenig. In der Vergangenheit fehlten oft die Gehälter für Spieler und Trainer, gerade weil sich mit Fernsehübertragungen des Fußballs so gut wie kein Geld erzielen lies (siehe Artikel Major League Soccer).

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03. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Die WM von 1994 in Zahlen

Seit der WM 1994 erzielen Fußballübertragungen von Weltmeisterschaften solide Einschaltquoten. Im Jahre 1994 lagen die durchschnittlichen Einschaltquoten auf ABC bei 4,0 bis 4,3 Punkten und das Endspiel konnte 12,4 Punkte aufweisen, demnach die beste Quote, die ABC bei einer landesweiten Fußballübertragung (Männerfußball) bis zu diesem Zeitpunkt hatte. Die landesweiten Übertragungen von ABC konnten bei der WM 1998 vergleichbare durchschnittliche Einschaltquoten vorweisen und im Vergleich zu 1994 stellenweise noch zulegen.

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02. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

In Hinblick auf die Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, ist eine Sache gewiss: Die Aufmerksamkeit der Welt Öffentlichkeit wird sich für 6 Wochen auf Südafrika richten und Fußball wird allgegenwärtig sein. Und das sogar in den USA, in einem Land, wo dem Fußball nur verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird (im Gegensatz zu den Großen Dreieinhalb). Bei den Fußballweltmeisterschaften jedoch, verändert sich dieser Aspekt in den in den USA. Diesen Effekt nennen Wissenschaftler die „Olympianisierung“ eines Sports.

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07. 11. 2009 | Autor: | Kommentare deaktiviert für Achim Stocker – Ein persönlicher Nachruf

Das Stadion habe ich heute schon früh verlassen. Schon kurz nach Schlusspfiff geradewegs zum Auto. Nur nach Hause. Das träge, wenig erfreuliche Spiel und die 0:1 Niederlage schnellstmöglich vergessen. Als SC Dauerkartenbesitzer hat man es dieser Tage nicht leicht. Vierte Niederlage in Folge. Man ist einiges gewohnt. Doch die Geduld schwindet. Langsam nur, fast stockend fließt der Verkehr in Richtung Schwarzwald. Bewimpelte Autos vor und hinter mir. Ich bin nicht allein. Ich drehe das Radio an. Mir gefriert das Blut in den Adern. Der Schock sitzt tief.

 

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25. 10. 2009 | Autor: | 2 Kommentare


Unsere Reihe Fußball mal anders und vor allem wo anders, lässt uns wieder mal auf die USA gucken, denn wie schon so oft erwähnt, funktioniert es über dem großen Teich ein bisschen anders mit dem Fußball. Weitere Merkmale dieser Andersartigkeit sind das organisierte Spiel, die Fußball Mütter (Soccer Moms) und die Vorliebe von gut verdienenden Familien für den Fußballsport (Yuppie-Eltern).

In den USA ist der Fußball Inbegriff für „organisiertes Spielen“. Er funktioniert, nicht wie auf dem Rest der Welt als alltägliches „Spiel“, was zu jederzeit und an jedem Ort stattfinden kann, sondern ist quasi der Inbegriff vom organisierten Spielen. In diesem Zusammenhang hat sich die Vereinigung der „Soccer Moms“ verdient gemacht. Sie organisieren für ihre Kinder Fußballturniere, begleiten sie zu den Spielen und zum Training.

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