Stimmen zum Fussball: Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang | WM Livestream Spielpan

25. 01. 2012 | Autor: | Keine Kommentare

Auf ein Wort mit Günter Netzer: Ein paar Stunden vor dem Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga und seinem Auftritt bei Waldis Club im Ersten empfängt der einstige Nationalspieler und TV-Partner von Gerhard Delling news.de zum Espresso in einem Leipziger Nobelhotel. «Sie dürfen alles fragen», sagt Netzer vor dem Gespräch. Na dann los.

Herr Netzer, Sie waren in den 1960er und 1970er Jahren der coolste Typ der Bundesliga. Wer ist heute der Trendsetter – gibt es einen legitimen Netzer-Nachfolger?

Günter Netzer: Das ist ein hochinteressantes Thema. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir arm an Persönlichkeiten sind. Das ist nicht nur im Fußball der Fall, sondern ein allgemeines Problem unserer Zeit. Und das spiegelt sich natürlich auch im Fußball wider.

Weshalb ist das so? Weiterlesen…

13. 01. 2011 | Autor: | 2 Kommentare
Gern gesehener Gast im Stadion - Die Wurst.

Gern gesehener Gast im Stadion - Die Wurst.

Ach was waren das noch für Zeiten. Zum Fußball – ein Bier – ne Wurst –  ne Kippe. Heute wenn man zum Spiel geht bleiben einem viele Dinge verwehrt. Das Bier ist nur noch eine verpanschte „Lightmischung“ – die Kippe wird nicht mehr gerne gesehen. Aber am schlimmsten hat es die Wurst getroffen.

Früher wurde das lecker Würstchen noch von Oma Inge auf den großen Grill gelegt. Sie hat geglänzt in der Sonne (Die Wurst und Oma Inge) – und geglänzt durch den hohen Fettanteil (nur die Wurst). Und sie hat vor allem eins: geschmeckt.

Geliefert wurde sie vom lokalen Metzger – serviert mit ´ner Scheibe Brot vom Bäcker. Oma Inge kannte jeden. Hat sie einen erspäht, war die Wurst schon auf dem kleinen Pappteilchen – genau mit der richtigen Menge Senf. Jeder Samstag war damit Wursttag.

Bald zogen graue Wolken über Fußballdeutschland. Das schlimmste Wort war nicht mehr „Bayern“. Nein – „Systemgastronomie“ – der GAU der Wurst. Die Wurst kommt jetzt aus Großherstellung.

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21. 01. 2010 | Autor: | Keine Kommentare

Im Grunde ein abgelatschtes Thema und doch immer wieder sehr erheiternd: Homosexualität und Fußball. Der Grundtenor dabei geht so, dass innerhalb des Fußballs im Allgemeinen, im Fußballgeschäft im Besonderen Homosexualität tabuisiert sei. Im Fahrwasser jener Diskussion, die sich an den jüngsten Torwartstod anschloss, nämlich jener, nach der im Fußball ohnehin ganz viel tabuisiert ist – im betreffenden Fall waren´s die psychischen Belastungen der Fußballspieler, an denen mancher eben auch zerbricht – hat Basti Fantasti (Sebastian Deisler) nicht gerade ein Buch schreiben lassen und was ist da eigentlich Marketingmaßnahme für was? Enkes Tod für´s Buch oder andersherum?

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26. 11. 2009 | Autor: | 1 Kommentar

Bayern München krampft sich bei Maccabi Haifa zu einen mühevollen Sieg, den sie dann tatsächlich auch noch mit den Fans beklatschen. Soweit ist es gekommen, dass der FC Bayern München ein 1:0 Heimsieg gegen gegen einen quasi zweitklassigen Gegner feiern muss, um überhaupt mal ein wenig Freude zu haben.


Wenigstens haben Sie sich die Chance auf das Achtelfinale gewahrt. Girondins Bordeaux gewinnt für mich überraschend gegen Juventus Turin mit 2:0. Überhaupt ist Bordeaux für mich die Überraschung in der Gruppe. Jedenfalls gibt es für Bayern das Endspiel gegen die „alte Dame“ aus Turin. Ohne Franck Ribéry, meine ich, wird das aber nichts: ich tippe auf ein 1:1 und ab in die Europa League. (zur Tabelle)


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13. 11. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Danke Mutti!


Vorgestern Abend kam ich völlig geschafft von der Arbeit und mein Liebster hing vor der Glotze und sah Fußball, was sonst an einem Donnerstag. Ich konnte meinen Unmut darüber auch nicht verstecken, aber ich setzte mich dazu und mimte die liebevolle Partnerin, welche in aufrichtiger Anteilnahme das Spiel mitverfolgt, selbstverständlich bewaffnet mit dem Laptop auf dem Schoß (welch ein Segen, dass wir uns diesen angeschafft haben). Im Radio hatte ich kurz vorher erfahren, dass René Adler eine Augenverletzung hat und für eine gewisse Zeit aussetzen muss. Um das Gefühl der ehrlichen Anteilnahme also noch zu verstärken erwähnte ich nun wie beiläufig, was ich gerade gehört hatte, wofür ich ein anerkennendes: Oho, woher weißt Du denn das“ erntete.


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