MLS: Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang

18. 01. 2010 | Autor: | 1 Kommentar


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Fussball Stadion in den USA: Houston

Fussball in den USA – keine Fernsehsportart

Ursachen

Die historische Verbindung der Großen Dreieinhalb zum Fernsehen wirkt nachhaltig und stellt den Fußballsport in den USA vor enorme Probleme, sich als fünfte dominante Major- Sportart im amerikanischen sport space zu behaupten. Maßgeblich dafür verantwortlich zu machen, dass der Fußball in den USA nicht adäquat inszeniert wird ist die Tatsache, dass in den USA erst der ökonomische Erfolg „Mehrausgaben“ in diesem Bereich rechtfertigt. (siehe Artikel Fußballkultur in den USA)

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29. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Im 21. Jahrhundert stellt die Sportberichterstattung im Fernsehen eines der wichtigsten Ausdrucksmittel des Sports dar und ist verantwortlich für die nationale und internationale Verbreitung einer Sportart. Vor allem der dezentralen Lage der amerikanischen Sportmärkte wegen ist das Fernsehen ein zuverlässiger „Informationstransmitter“ und kann im Gegensatz zur Sportberichterstattung in den Printmedien überregional agieren. Das Fernsehen ist sozusagen „konstitutiv für den Sport einer nachindustriellen Gesellschaft“ (Hortleder 1978: 20) und gewissermaßen zum inoffiziellen Ausrichter von Sportveranstaltungen geworden.

Das Fernsehen versteht sich als ein technisches Medium, welches bewegte Bilder mittels der Funktechnik überträgt. „[…] Die Medienforschung spricht von der Übermittlung optisch-akustischer (audio-visueller) Aussagen.“ (Quentin 1989: 13). Das Sportfernsehen diente schon immer als technisches und „ästhetisches Experimentierfeld“, auf dem sich neue Sendeformen erproben ließen. In den achtziger Jahren wurden insbesondere Live-Übertragungen sehr beliebt.

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07. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Ein weiterer Punkt, weswegen dem Fußball in den USA seine Popularität in der Vergangenheit abgesprochen wurde, war unter anderem seine Eigenschaft „mangelnde statistische Aufarbeitungsmöglichkeiten“ zu besitzen. Zumindest amerikanische Sportexperten sind der Auffassung, dass sich der Fußball auch aus diesen Grund nur schwer in den USA durchsetzen wird.

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04. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Das ökonomische Desaster beim Soccer präsentierte sich in der Vergangenheit in zwei Dimensionen: Man konnte als Fußballspieler kaum Geld verdienen und Fernsehsender konnten es mit Übertragungen von Fußballspielen ebenso wenig. In der Vergangenheit fehlten oft die Gehälter für Spieler und Trainer, gerade weil sich mit Fernsehübertragungen des Fußballs so gut wie kein Geld erzielen lies (siehe Artikel Major League Soccer).

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30. 11. 2009 | Autor: | 1 Kommentar

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Die Fan Base, sprich die Zielgruppe der Major League Soccer ist potentiell weiblich, unter 18 Jahre alt und hat einen hispanoamerikanischen Migrationhintergrund. Amerikanische Fußballfans haben weiterhin tendenziell mehr Geld als Fans der Großen Dreieinhalb (André S. Markovits).

Wirtschaftlich betrachtet ist die Major League Soccer als eine „single entity“ zu bezeichnen, die als eine Dachorganisation für den amerikanischen Fußball auftritt, konsolidierte Geschäftsabschlüsse gemeinsam durchführt und andere Fußballorganisationen damit bewusst ausschließt. Es gibt keine individuellen Teambesitzer, sondern Investoren, welche die Teams leiten. Spieler-Transfers, Marketing, Sponsoring und das Abschließen von Fernsehverträgen obliegen dem Ermessen der Ligaoffiziellen (vgl. Southall/Nagel 2007: 56). „Die Spieler unterschreiben bei der MLS ihre Verträge und werden von ihr den jeweiligen Teams zugewiesen.“ (Daalmann 1999: 53). Es sind Mindestlöhne und Maximallöhne festgelegt und mit Privatpersonen kann darüber hinaus frei verhandelt werden. Seit 2006 gibt es diese Möglichkeit (designated player rule), wobei die Liga den Maximallohn bezahlt und der Rest vom Verein aufgebracht werden muss.[1]

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