Bundesliga Saison 2017 / 2018
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04. 11. 2009 | Autor: | 4 Kommentare

Was ist bloß los mit dem FC Bayern München. Vor der Saison auf große Einkaufstour gegangen – Arjen Robben wurde verpflichtet, Anatoli Timoschuk, Mario Gomez, um mal nur die teuersten zu nennen – Louis van Gaal kam als Trainer, um den FC Bayern München aus der Jürgen Klinsmann Krise zu erretten. Und das Fazit nach dem 11. Spieltag in der Bundesliga und nach dem 4. Spieltag in der Champions League: 6. Platz in der Bundesliga mit nur 5 Siegen, 4 Unentschieden und 2 Niederlagen. In der Champions League droht sogar zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte das Vorzeitige aus mit bisher nur einen Sieg, einen Unentschieden und 2 Niederlagen.



Der FC Bayern München ist zurzeit nur noch Mittelmaß und kein Schreckengespenst mehr. Jeder kann Sie besiegen und keiner der Spieler spielt auf seinem möglichen Niveau. Kraft und Saftlos tritt die Mannschaft auf und können sich in dieser Saison nicht mal mehr auf den legendären „Bayern Dusel“ verlassen. Das Star Ensemble ist blass und spielt weit unter seinen Verhältnissen.


Zumindest steht der FC Bayern mit diesem Problem nicht allein da in Europa. Ein weitere europäischer Traditionsverein kämpft um seine Form: die königlichen von Real Madrid, mit 12 Titel der Rekordsieger der Champions League spielen ebenfalls mehr schlecht als recht. Vor der Saison für über 100 Millionen Euro, wurden Spieler wie Cristiano Ronaldo und Kaká verpflichtet, mit dem Ziel, wieder angreifen zu können. In der Liga und in der Champions League bewegen Sie sich allerdings auch eher duselig vorwärts.


Also was ist passiert, dass zurzeit für den FC Bayern Daniel Van Buyten als Abwehrspieler mehr Tore schießt, als so manch ein Stürmer? Sicherlich spielt da auch die Verletzungsmisere mit rein Robben, Ribery, Olic, Klose – alle waren Sie noch nicht wirklich fitt in dieser Saison. Es fehlt wohl an der viel zitierten „Eingespieltheit“ der Mannschaft. Noch weis keiner so richtig, wie der andere spielt und reagiert. Das Spiel mit und ohne den Ball ist noch nicht ideal, und die Taktik(en) des Trainers werden nicht in Gänze umgesetzt.


An dieser Stelle zeigt sich im Grunde genommen, dass eine homogen funktionierende Mannschaft oft viel mehr Wert ist und auch (erstmal) ohne die ganz großen Stars auskommt. Bestes Beispiel aus der Bundesliga sind der Hamburger SV und SV Werder Bremen, die über die letzten Jahre hinweg, immer Konstant um drei Titel mitspielen konnten. Diese Konstanz fehlt dem FC Bayern München seit einigen Jahren.


Trotzdem steckt in beiden Mannschaften, also Real Madrid und FC Bayern München, großes Potenzial. Wenn die Bayern Bosse ein wenig Geduld aufbringen und wichtige Spieler halten können, ist der ganz große Wurf nicht sofern. Und somit Wage ich die Prognose von einem Champions League Finale in der Saison 2011/2012 zwischen Bayern München und Real Madrid (1:0).


Für diese Spielzeit setzte ich auf den FC Chelsea, die in den vergangenen 4 Jahren immer konstant im Champions League Halbfinale oder Finale vertreten waren. Ich tippe auf das Endspiel: FC Chelsea – FC Sevilla (2:1).


4 Kommentare to “Bayern vs. sich selbst – Das vorzeitige Aus in der Champions League droht”

stefan
04.11.2009, 19:57

fett

Leone
04.11.2009, 22:34

na nen bisschen mehr hätte ich jetzt schon erwartet 🙂

Kighzen
05.11.2009, 11:26

am wichtigsten finde ich den punkt der gewachsenen mannschaft. ich habe mal einen artikel im spiegel gelesen, bzw. ein interview, mit einem britischen trainer – mir fällt gerade der verin nicht ein. die verfolgen konsequent das großziehen und nachholen von örtlichen talenten. und sie hegen auch eine sperre des verkaufs bis zu einem gewissen alter. aufhänger dieses artikels war nämlich der wahnwitzige transfer-circus mit zum teil schon 16-jährigen. was dieser verein tut (muss das interview mal suchen) finde ich sehr korrekt.
und wie du richtig schreibst: die teuersten fußballer sind nicht immer die besten. selbst wenn sie tolle einzelkönner sind und in ihrer alten mannschaft geglänzt haben muss das noch lange nicht so sein bei einem neuen verein. zumindest nicht gleich in der ersten saison.
wenn alles wie so ein flickenteppich zusammengebastelt wird, dann laufen da zwar vielleicht die teuersten topfußballer auf den rasen – aber ob die guten fußbal liefern steht auf einem ganz anderen papier

Fussballphilosoph
09.11.2009, 18:09

Ich denke ein Faktor der momentan für den HSV und für Werder Bremen spricht (auch wenn es am WE nur Unentschieden gab) ist die Trainerfrage. Bei Bayern steht Van Gaal total im Fokus. Vor jedem Spiel und nach jedem Spiel dreht sich mehr um ihn und seinen Verbleib in München, als um die Leistung der Spieler. Wie soll ein Trainer da in Ruhe arbeiten? Das Problem war ja mit Klinsmann das gleiche: Vor der kam hat Hoeneß groß getönt, er hätte alle Zeit der Welt um seine Philosphie zur Entfaltung kommen zu lassen. Und was passierte? Wenn Klinsmann wirklich Zeit bekommen hätte, würden die Bayern meiner Meinung nach jetzt woanders stehen. Auch ohne einen Gomez, Robben oder Timoschtschuk. Schaaf hat es da über Jahre ruhiger gehabt und die Chance die man ihm gegeben hat vorzüglich genutzt. Wie es Labbadia beim HSV ergehen wird, wenn es mal nicht mehr so laufen sollte bin ich gespannt. Und was meine Prognose fürs Finale angeht: Fc Chelsea – ManU – so zur Abwechslung 😉

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