Martin Kree Fussball Legende

Martin Kree Fussball Legende

Zweimal Deutscher Meister, Champions League den DFB- und den Weltpokal gewonnen. Martin Kree braucht sich wirklich nicht beklagen, er hat ordentlich abgeräumt in seiner Zeit beim BVB und dennoch ist er außerhalb eingefleischter Dortmund-Fans nur wenigen im Gedächtnis geblieben. Der Grund dürfte sein, dass Kree während seiner Karriere nicht unbedingt das war, was man einen typischen Man-of-the-Match-Fußballer nennen würde. Zugebenermaßen ist man als Verteidiger dafür auch nicht gerade auf einer prädestinierten Position, doch ungeachtet seiner stattlichen Erfolgsbilanz lässt sich Krees Karriere nüchtern formuliert etwa so zusammenfassen:

Kree hat in Bochum, Leverkusen und Dortmund gespielt. Er hat sehr viele Spiele gemacht, verfügte über ein sehr anständiges Zweikampfverhalten und hat niemals eine Rote Karte gesehen. Bis auf ein paar Einsätze in der U21und im B-Team war die Nationalmannschaft für ihn kein Thema. Kurzum: Martin Kree hat grundsoliden Bundesligafußball gespielt.

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Wie dringend braucht die Bundesliga Cheerleader

Wie dringend braucht die Bundesliga Cheerleader

Ein Blog Kollege konfrontierte mich jüngst mit einer sehr interessanten Frage: Braucht die Bundesliga Cheerleader? Sein Blog-Beitrag beschäftigte sich letztendlich mit der Frage nach dem: Wie dringend braucht die Bundesliga Cheerleader?

Keine Cheerleader in der Bundesliga

Für viele Fußball Fans ist klar – beim europäischen Fußball wurde der Cheerleader Trend verpasst – die Cheerleader Kultur ist kein integraler Bestandteil der europäischen Fußballkultur. In den Pausen wird trainiert und mit irgendwelchen Kanonen blöde T-Shirts in die Menge geschossen – Tanz bzw. Cheerleader spielen keine Rolle.

Eine Cheerleader Kultur im deutschen Fussball aufzubauen, birgt mindestens zwei Probleme:

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04. Dezember 2009 | Autor: | Keine Kommentare


Das ökonomische Desaster beim Soccer präsentierte sich in der Vergangenheit in zwei Dimensionen: Man konnte als Fußballspieler kaum Geld verdienen und Fernsehsender konnten es mit Übertragungen von Fußballspielen ebenso wenig. In der Vergangenheit fehlten oft die Gehälter für Spieler und Trainer, gerade weil sich mit Fernsehübertragungen des Fußballs so gut wie kein Geld erzielen lies (siehe Artikel Major League Soccer).

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03. Dezember 2009 | Autor: | 1 Kommentar

Am Ende Siegen immer die Deutschen, hatte vor einiger Zeit der Engländer Gary Lineker behauptet. Was heute davon übrig geblieben ist, ist das Losglück bei der Auslosung. Nur bei der WM 1954 in Bern gab es eine schwere Gruppe und siehe da sie wurden Weltmeister. In der Vorrunde verloren Sie noch legendär gegen Ungarn mit 3:8, um diese dann im Finale mit 3:2 zu besiegen.


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03. Dezember 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Die WM von 1994 in Zahlen

Seit der WM 1994 erzielen Fußballübertragungen von Weltmeisterschaften solide Einschaltquoten. Im Jahre 1994 lagen die durchschnittlichen Einschaltquoten auf ABC bei 4,0 bis 4,3 Punkten und das Endspiel konnte 12,4 Punkte aufweisen, demnach die beste Quote, die ABC bei einer landesweiten Fußballübertragung (Männerfußball) bis zu diesem Zeitpunkt hatte. Die landesweiten Übertragungen von ABC konnten bei der WM 1998 vergleichbare durchschnittliche Einschaltquoten vorweisen und im Vergleich zu 1994 stellenweise noch zulegen.

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02. Dezember 2009 | Autor: | Keine Kommentare

In Hinblick auf die Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, ist eine Sache gewiss: Die Aufmerksamkeit der Welt Öffentlichkeit wird sich für 6 Wochen auf Südafrika richten und Fußball wird allgegenwärtig sein. Und das sogar in den USA, in einem Land, wo dem Fußball nur verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird (im Gegensatz zu den Großen Dreieinhalb). Bei den Fußballweltmeisterschaften jedoch, verändert sich dieser Aspekt in den in den USA. Diesen Effekt nennen Wissenschaftler die „Olympianisierung“ eines Sports.

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01. Dezember 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Im Vorfeld der am Freitag stattfindenden Auslosung der WM-Endrunde 2010 sieht sich Sepp Blatter gleich verschiedenen Problemen gegenübergestellt. Was ein rundum Fußballspektakel werden sollte, entwickelt sich zu einem Politikum.


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30. November 2009 | Autor: | 1 Kommentar
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Major League Soccer

Die Fan Base, sprich die Zielgruppe der Major League Soccer ist potentiell weiblich, unter 18 Jahre alt und hat einen hispano-amerikanischen Migrations-Hintergrund. Amerikanische Fußballfans haben weiterhin tendenziell mehr Geld als Fans der Großen Dreieinhalb (André S. Markovits).

Wirtschaftlich betrachtet ist die Major League Soccer als eine „single entity“ zu bezeichnen, die als eine Dachorganisation für den amerikanischen Fußball auftritt, konsolidierte Geschäftsabschlüsse gemeinsam durchführt und andere Fußballorganisationen damit bewusst ausschließt. Es gibt keine individuellen Teambesitzer, sondern Investoren, welche die Teams leiten. Spieler-Transfers, Marketing, Sponsoring und das Abschließen von Fernsehverträgen obliegen dem Ermessen der Ligaoffiziellen (vgl. Southall/Nagel 2007: 56). „Die Spieler unterschreiben bei der MLS ihre Verträge und werden von ihr den jeweiligen Teams zugewiesen.“ (Daalmann 1999: 53). Es sind Mindestlöhne und Maximallöhne festgelegt und mit Privatpersonen kann darüber hinaus frei verhandelt werden. Seit 2006 gibt es diese Möglichkeit (designated player rule), wobei die Liga den Maximallohn bezahlt und der Rest vom Verein aufgebracht werden muss.

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