Anstoss: Fussballkultur 90 Minuten ein Leben lang

22. 04. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Die englische Premier League gilt als eine der bekanntesten Fußballligen Europas und stellt dabei häufig sogar die Bundesliga oder die spanische La Liga in den Schatten. Doch woher kommt dieser Erfolg eigentlich?

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29. 03. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Nach knapp zweiwöchiger Länderspielpause rollt der Ball am kommenden Wochenende wieder im deutschen Oberhaus. Der FC Bayern und Borussia Dortmund kämpfen im Fernduell um die Tabellenführung und auch im Tabellenkeller wird es spannend.

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29. 03. 2019 | Autor: | 1 Kommentar

Mit 80 Millionen Euro ist Lucas Hernandez der teuerste Transfer aller Zeiten in der Fussball Bundesliga. Der 23-jährige Franzose ist der erste Mega-Transfer vom FC Bayern mit Blick auf die kommende Saison. Während Hernandez in Spanien und Frankreich bereits ein Star ist, muss er sich diesen Ruf in Deutschland erst noch erspielen.

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22. 03. 2019 | Autor: | Keine Kommentare

Wer in den vergangenen Jahren stets mit einer Teilnahme eines deutschen Clubs im Halbfinale – oder zumindest dem Viertelfinale – der Champions League gerechnet hat, der wurde 2018 bitter enttäuscht. Denn auch die sonst so glohrreich aufgestellten Bayern aus München sind international nur noch ein Schatten ihrer früheren Tage. Das Triple ist bereits einige Jahre her, aber uns allen ist das Finale gegen die Borussia aus Dortmund noch gut in Erinnerung, als Robben auf seine unnachahmliche Art in der Verlängerung die Entscheidung brachte.

Was ist seitdem passiert? Hat der deutsche Fussball einfach nach und nach aufgehört, sich an den internationalen Gegebenheiten und Standards der europäischen Konkurrenz anzupassen? Oder gibt es tiefere Gründe, warum seit Jahren keine deutschen Teams mehr für Furore im europäischen Spitzenfussball sorgen?

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30. 12. 2018 | Autor: | Keine Kommentare

Nach dem blamablen Ausscheiden in der Vorrunde der Champions League der vergangenen Saison ist man beim BVB dieses Jahr auf Wiedergutmachung aus. Mit Ach und Krach konnte man sich am letzten Spieltag der vergangenen Saison noch für die Königsklasse qualifizieren. Kein Wunder, dass die Mannen um Kapitän Marco Reus wieder etwas auf der internationalen Bühne zeigen wollen. Wir schauen, wie sich der BVB in der Champions League geschlagen hat, und welche Gegner im Achtelfinale auf das Team von Lucien Favre treffen könnten.

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Machbare Gruppe trotz ambitionierter Gegner Dem Lostopf zwei zugehörend, war schon vor der Auslosung klar, dass mindestens ein Kracher in der Vorrunde auf den BVB warten wird. Mit Atletico Madrid gab es dann einen der erfolgreichsten Champions League Clubs der vergangenen Jahre als Hauptkonkurrenten um das Weiterkommen. Komplettiert wurde die Gruppe durch den FC Brügge und den AS Monaco. Im ersten CL-Spiel unter Lucien Favre ging es dann zunächst nach Belgien. In einem ausgeglichenen und von Kampf betonten Duell, war es Christian Pulisic, der den goldenen Treffer zum 1:0 Sieg erzielte. Am zweiten Gruppenspieltag empfing man dann den AS Monaco. Es war das erste Wiedersehen der beiden Clubs, seit den schrecklichen Vorkommnissen im Vorfeld des Champions League Viertelfinals 2016/17, als ein Attentat auf den Mannschaftsbus des BVB verübt wurde. Glücklicherweise konnte das Team dies hinter sich lassen und auch gegen Vorjahreszweiten der französischen Liga mit 2:0 gewinnen.

Sieg und Niederlage gegen Atletico

Im dritten Gruppenspiel kam es dann zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Favoriten, sowohl der BVB als auch Atletico waren bis hier hin ungeschlagen. Mit der bisher wohl besten Saisonleistung drückten die Borussen dem Spiel vom Start weg den Stempel auf und ließen der Mannschaft von Diego Simeone keine Chance. Das 4:0 gegen das Abwehrbollwerk von Atletico zeigt, wie gut die Offensive der Borussia harmoniert. Nach dem Spiel überschlug sich die internationale Presse mit Lobeshymnen auf den „neuen BVB“. Auch bei den Wettquoten von Betfair hat die Mannschaft einen Sprung in den Favoritenkreis gemacht. Kein Wunder, dass die Rojablanco im Rückspiel auf Rache sinnten. So kam es, dass die Borussia beim 0:2 in Madrid die zweite Saisonniederlage hinnehmen musste. Die Prioritäten von Lucien Favre schienen eh auf dem drei Tage später folgenden Bundesligahighlight gegen die Bayern gelegen zu haben – und dank des besseren Torverhältnisses stünde man bei gleicher Punktzahl auch am Ende vor Atletico.

Unentschieden bringt Gruppensieg in Gefahr

Doch dafür mussten natürlich noch die beiden ausstehenden Spiele gewonnen werden. Ende November empfing man den bereits ausgeschiedenen FC Brügge. Nach einer trostlosen Partie trennte man sich 0:0 Unentschieden und brachte somit den ersten Platz noch einmal in Gefahr. Vor dem letzten Spieltag hatte der BVB den Gruppensieg also nicht mehr selbst in der Hand und musste auf einen Ausrutscher von Atletico hoffen. Während man den AS Monaco mit einer B-Elf im Fürstentum mit 2:0 bezwingen konnte, kam Madrid nicht über ein 0:0 gegen Brügge hinaus, was den Gruppensieg für die Borussia bedeutet.


Wiedersehen mit Klopp?

Im Achtelfinale geht man nun als Gruppenerster mit besseren Chancen auf einen vermeintlich leichteren Gegner ins Rennen. Doch auch unter den Zweitplatzierten sind einige große Namen. So könnte es unter anderem zu einem Wiedersehen mit Jürgen Klopp und dem Vorjahresfinalisten FC Liverpool, Manchester United oder den Tottenham Hotspurs kommen. Doch egal wen der BVB erwischt, man kann sich auf jeden Fall auf ein paar große Champions League Spiele freuen.

30. 12. 2018 | Autor: | Keine Kommentare

Quelle: Maxpixel

Stellte man diese Frage, so bekam man die vergangenen Jahre wohl üblicherweise nur eine Antwort: Der FC Bayern München. Doch mit einem aktuellen dritten Platz und 6 Punkten Rückstand auf den Tabellenersten aus Dortmund könnte es diese Saison zum ersten mal seit 6 Jahren anders aussehen.

So spannend wie jetzt war die Bundesliga schon lange nicht mehr. Die jahrelange Dominanz des Rekordmeisters aus München bröckelt. Nach zuletzt sechs Meisterschaften in Folge sind sie derzeit nicht mehr alleiniger Topanwärter auf die Meisterschaft. Dies spiegelt sich nicht nur in der Qualität, die die Mannschaft derzeit auf den Rasen bringt, wider. Auch in den Quoten der Wettanbieter zeigt es sich: Erstmals seit langem haben die Bayern nicht mehr die schlechteste Quote, was den Gewinn der Bundesliga angeht. So listet der Wettanbieter William Hill Mitte Dezember die Bayern mit einer Quote von 1,91 nunmehr gleichauf mit Dortmund mit ebenfalls 1,91. Doch nicht nur sportlich brodelt es bei den Münchnern. Immer wieder werden in letzter Zeit Stimmen laut, wonach es intern öfter zu Unstimmigkeiten kommen soll. Vor allem nach den letzten Niederlagen kamen Gerüchte auf, wonach sich einige Spieler gegen den Trainer aussprachen. Dieser konnte zwar seinen Kopf zuletzt noch aus der Schlinge ziehen, doch dürfte dessen Stuhl aufgrund der gegenwärtige Situation gewaltig wackeln. Hinzu kommen die bereits jetzt schon legendäre Pressekonferenz von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, welche dem Image des Vereins nicht förderlich waren. Der Ruf nach einem Umbruch im Verein und einem Wechsel auf der Führungsebene wird immer lauter.

Ganz anders jedoch läuft es beim Tabellenführer. Unter dem neuen Trainer Lucien Favre spielt die Mannschaft so gut wie selten. Dank den Neuverpflichtungen wie Axel Witsel oder Jadon Sancho und einem Marco Reus in Topform hat der BVB in allen Wettbewerben sehr gute Ausgangspositionen. Zwar schwächelten sie zuletzt und mussten gegen Düsseldorf die erste Saisonniederlage hinnnehmen, gehen aber ungeachtet dessen, wie die letzten zwei Bundesliga Partien gegen Bremen und Mönchengladbach ausgehen als Herbstmeister und Gruppensieger in der Champions League nach einem fulminanten Saisonstart mit bisher 12 Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage aus 16 Spielen in die Winterpause. 

Quelle: Pixabay

Doch nicht nur die Dortmunder stehen auf der Warteliste, um die Bayern zu entthronen. Denn noch vor den amtierenden Meister steht die Borussia aus Mönchengladbach auf Platz zwei der Tabelle der Bundesliga. So träumt man am Niederrhein schon von der ersten Meisterschaft seit 1977. Die Zeichen dafür stehen auch nicht schlecht mit nur sieben Punkten Rückstand auf den ersten Platz. 

Ebenfalls in Lauerstellung sind RB Leipzig, die Eintracht aus Frankfurt und die Berliner Hertha. Hier wird nicht nur Kopf an Kopf um die Startplätze für Europa gekämpft, sondern mit einem Auge immer ein Blick Richtung Tabellenspitze geworfen und einen eventuellen Fehltritt der Konkurrenz auszunutzen und für eine große Überraschung zu sorgen, denn den Titel hat hier noch niemand abgeschrieben.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass die Zeichen für das Ende einer Meister-Ära des FC Bayern München stehen. Die besten Chancen die derzeitige Schwäche der Münchner auszunutzen hat wohl derzeit der BVB aufgrund seines Punktevorsprungs, doch im Fußball ist alles möglich, daher kann man sich nächstes Jahr auf eine spannende Rückrunde freuen.

14. 12. 2018 | Autor: | Keine Kommentare

Seit der Saison 2017/18 kommt der Videoschiedsrichter in der Fussball Bundesliga zum Einsatz. Wirklich angefreundet hat sich die Liga mit der Technik noch nicht, weder Fans noch Spieler oder Verantwortliche. Doch der sog. Video Assistent Referee hat vollkommen zu Unrecht so einen schlechten Ruf wie aktuelle Zahlen belegen.

Niemand machte gerne Fehler in seinem Beruf, vor allem wenn diese weitreichende Auswirkungen haben, insbesondere finanzieller Natur. Im Sport ist dies nicht anders, vor allem die Schiedsrichter stehen dabei im Fokus. Genau aus diesem Grund hat die Videotechnik im Fussball in den vergangenen Jahren immer stärker Fuß gefasst. Egal ob bei der EM oder WM, auch in der Fussball Bundesliga kommt der sog. Video Assistent Referee (VAR) seit der Saison 2017/18 regelmäßig zum Einsatz. Kurios ist nur, dass der Ruf des Videobeweises alles andere als gut ist in Deutschland. Blickt man jedoch auf die „nackten“ Zahlen, wird man schnell feststellen, dass der Videoschiedsrichter durchaus für mehr Gerechtigkeit im Fussball sorgt.

Der Videoschiedsrichter in der Fussball Bundesliga

Kurz nach der Einführung des Videoschiedsrichters gab es viele kritische Stimmen. Rückblickend betrachtet waren diese nicht ganz unberechtigt, denn vor allem in der Hinrunde 2017/18 kam der VAR sehr häufig zum Einsatz, satte 48-mal. In der Rückrunde hingegen waren es nur noch 28-Korrekturen, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass die Lernkurve bei allen Beteiligten gestiegen ist. Besonders häufig wurde der Videobeweis in der angelaufenen Saison bei Elfmeter-Entscheidungen genutzt. 26 Strafstößen wurden durch den Videobeweis geahndet, 13-mal korrigierte der VAR die ursprüngliche Elfmeter-Entscheidung des Unparteiischen. Komplette Fehlerfrei ist der Videoschiedsrichter jedoch auch nicht, denn faktisch wird dieser nach wie vor von Menschen bedient und genutzt. 23 Fehlentscheidungen gab es in der Saison 2017/18, obwohl der VAR im Einsatz war. Mehr interessanten Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Videoschiedsrichter findet man in diesem Blogbeitrag.

Schaut man auf die internationalen Zahlen des International Football Association Board (IFAB), in die auch die Bundesliga-Statistiken miteinfließen, so wird man fest stellen, dass der VAR für deutlich mehr Gerechtigkeit im Fussball sorgt, denn laut dem IFAB sind 98,1 Prozent der Entscheidungen des Videoschiedsrichters korrekt, was durchaus eine beeindruckende Zahl ist.