Mister Yeboah, Ghana hat sich glanzlos aber erfolgreich ins Viertelfinale des Afrika-Cups gekämpft. Wie zufrieden sind Sie bislang mit Ihren «Black Stars»?
Anthony Yeboah: Ghana hat bislang nicht geglänzt, aber bei den zwei Siegen gegen Botswana und Mali sowie dem Remis gegen Guinea ganz okay gespielt. Doch jetzt im Viertelfinale gegen Tunesien (ab 19.45 Uhr/Eurosport) gibt es kein Unentschieden, da dürfen wir uns keinen Fehler erlauben. Sonst droht der K.o. Aber ich bin zuversichtlich, dass Ghana das Spiel gewinnt.
Tunesien mit den Bundesliga-Legionären Sami Allagui und Karim Haggui ist wie Ghana einer der Turnierfavoriten.
Yeboah: Absolut, Tunesien ist ein sehr starker Gegner, den man nicht so einfach bezwingen kann. Aber Ghana hat ebenfalls ein fantastisches Team beisammen. Wir müssen uns steigern, aber wir sind bereit, Tunesien zu schlagen.
Fußball Legende Fernando Torres – im Vorfeld des heißen Londoner Derbys FC Chelsea gegen den FC Arsenal an der Stamford Bridge (Anstoßzeit, Samstag um 13.45 Uhr) hat sich Chelseas Topstürmer Fernando Torres – der spanische Welt- und Europameister u.a. zu seinen persönlichen Saisonzielen in der Premier League und auf der europäischen Fußballbühne geäußert.

Das Supertalent Kaká
Kaká – der am 22. April 1982 in der brasilianischen Hauptstadt Brasila geborene Fussballgott begann seine steile Karriere im zarten Alter von 19 Jahren beim FC Sao Paulo. In einem dramatischen Transferpoker aller wichtigen europäischen Vereine konnte der AC Mailand 2003 das 21 Jahre alte Jungtalent für 8,25 Mio. Euro ins schöne Italien locken.
Der argentinische Fußballer Lionel Messi wurde dieses Jahr zum Weltfußballer 2010 gekürt. Dabei stößt dies bei vielen auf Verwunderung, denn schließlich wurde Spanien und nicht Argentinien Weltmeister 2010 und in der spanischen Mannschaft befinden sich unglaublich viele hochkarätige Spieler. Die Zeitungen in Spanien reagierten empört über diese Wahl und fragten sich, ob die WM 2010 eigentlich überhaupt etwas gezählt hat.
In weiterer Folge hatte Lionel Messi bei der Weltmeisterschaft in Afrika auch keineswegs das zeigen können, was alle von ihm erwartet hatten und wenn schon Weltmeister mit nominiert waren, wäre es doch naheliegend gewesen, dass ein Weltmeister (wie in der Vergangenheit auch immer) den Titel nach Hause bringt. Schließlich waren auch Xavi und Iniesta nominiert. Ein Schuldiger war da sehr schnell gefunden. Es hieß der Fifa Präsident Joseph Blatter hätte etwas gegen Spanien und hätte sich deshalb dafür eingesetzt, dass kein Spanier den Titel erhalten würde.
So manche Zeitung hat hier sogar eine versteckte Verschwörung erkennen können, denn Messi hat schließlich keine WM gewonnen und zumindest in Titeln wären die anderen beiden ihm um die WM voraus. Doch letztendlich muss man sich die Frage stellen, ob Titel oder nicht vielleicht doch Können entscheiden sollen. Man kann nicht von der Hand weisen, dass Lionel Messi mit seinen jungen 23 Jahren sogar jetzt schon eine lebende Legende ist und von seinen Fähigkeiten am Fußballplatz braucht man erst gar nicht zu reden. Er ist mit Sicherheit ein Ausnahmekönner und aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten mit Sicherheit zurecht Fußballer des Jahres 2010, ob nun mit oder ohne WM Titel.
Mit gerade mal 16 Jahren und 177 Tagen debütierte Cesc Fàbregas als jüngster Spieler aller Zeiten beim englischen Premier League Verein Arsenal London. Fünf Wochen später wurde Cesc Fàbregas ebenfalls zum jüngsten Torschützen des Klubs. Bei den “Gunners” ist er längst der leitende Kopf im Mittelfeld und füttert grandios mit seinen Freistößen und Vorlegen seine Vordermänner.
Im 2006 hat er sich mit den Gunners bis in das Finale der Champions League geschafft, wo Sie allerdings gegen seinen Heimatverein FC Barcelona verloren (Nicht zuletzt, weil Jens Lehmann bereits in der 16. Minute eine rote Karte verursachte).
Mit gerade mal 18 Jahren debütierte Cesc Fàbregas als jüngster Spieler in 70 Jahren in der spanischen Nationalmannschaft. Mit der spanischen Nationalmannschaft ist er bereits auf dem Gipfel angelangt. 2008 gewann er mit Spanien die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und 2010 wurde Spanien in Südafrika Weltmeister.
Was macht eigentlich Carsten Jancker, habt Ihr Euch doch bestimmt auch schon mal gefragt. Carsten Jancker – seine Hochzeit hatte er von 1997 bis 2002. In dieser Zeit wurde er mit dem FC Bayern München mehrfach Deutscher Meister, DFB Pokal Sieger Champions League Sieger und gewann den Weltpokal. Das können nicht viele Spieler heute von sich behaupten.
Nach dieser Zeit, begann der Fall des Carsten Jancker. Erst ging es erfolglos nach Italien, dann wieder nach Deutschland (1. FC Kaiserslautern), dann nach China und schlussendlich wieder nach Österreich. Im letzten Winter hat Carsten Jancker seine Profi Laufbahn mit 36 Jahren beendet.
Aber wer war nun dieser Carsten Jancker – dieser Conehead der Bundesliga? Einige Antworten findet Ihr vielleicht hier.
Gabriel Batistuta schoss in seiner Laufbahn beim AC Florenz, AS Rom und Inter Mailand 200 Tore in 344 Spielen der Seria A. Im Jahr 1994 wurde er sogar Torschützenkönig im Trikot des AC Florenz. Bei der WM 1994 in den USA gelangen Gabriel Batistuta vier Tore für die argentinische Nationalmannschaft.
Bei der WM 1998 in Frankreich traf Gabriel Batistuta sogar fünf Mal und ebnete Argentiniens Weg ins WM Viertelfinale von 1998, wo Sie dann 2:1 gegen die Niederlande verloren.
Mehr über Gabriel Batistuta könnt Ihr hier nachlesen (Sie nannten Ihn Batigol).
In seinen 78 Länderspielen für die argentinische Nationalmannschaft traf Batigol 56 Mal. Im Jahr 2001 wurde Gabriel Batistuta mit AS Rom auf Anhieb italienischer Meister. Seine Stationen waren Newell’s Old Boys Rosario, CA River Plate, Boca Juniors, AC Florenz, AS Rom, Inter Mailand und Al-Arabi.
Gabriel Batistuta ist auch nach seiner Kariere dem grünen Rasen treu geblieben und spielt heute, inspiriert von seinem Freund Adolfo Cambiaso, einem der besten Polospieler der Welt, ebenfalls Polo und jagt einem anderen Ball hinterher.

Romário de Souza Faria
Der 1966 geborene brasilianische Stürmerstar Romário de Souza Faria wurde nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in den USA 1994 als bester Spieler des Turniers und als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet. In dieser Saison wurde Romário de Souza Faria ebenfalls spanischer Meister mit den FC Barcelona und schaffte nicht weniger als fünf Hattricks in dieser Saison.
Mit fünf Toren und seinem Verwandelten Elfmeter im Finale gegen Italien schoss Romário de Souza Faria Brasilien zum vierten Weltmeister Titel. Seine Doppelpässe mit seinem kongenialen Sturmpartner Bebeto waren eine Augenweide und der blanke Horror für die gegnerischen Abwehrreihen.
Heute spielt “Baixinho” wieder bei America Futebol Club de Janeiro, wie Romário de Souza Farialiebevoll von seinen Fans genannt wird, weil er die 1000 Tore Marke knacken möchte. Seine Vereinsadressen waren Vasco de Gama, PSV Eindhoben, FC Barcelona, Flamengo Rio de Janeiro, FC Valencia, Fluminense Rio de Janeiro. Zuletzt spielte Romário de Souza Fariafür Vasco de Gama und heute für America Futebol Club de Janeiro.

Gianluigi Buffon - der teuerste Torwart der Welt
Der 1978 geborene italienische Fussballstar Gianluigi Buffon ist einer der erfolgreichsten Torwarte der Welt. Bei drei Weltmeisterschaften konnte er sein Können unter Beweis stellen und krönte seine hervorragende Leistung bei der WM 2006 mit den Weltmeistertitel. Mit 27 Paraden wehrte er die meisten Schüsse ab und war zusammen mit Jens Lehmann der beste Keeper des Turniers. Er konnte lediglich durch ein Eigentor und vom Elfmeterpunkt bezwungen werden (Zidane im Finale).
In den Jahren 2003, 2004, 2006 und 2007 wurde er jeweils Welt-Torhüter des Jahres. Gianluigi Buffon ist mehrfacher italienischer Meister und UEFA Pokal Sieger. Der Gewinn der Champions League fehlt Gianluigi Buffon noch. In dieser Spielzeit wird er keine Chance mehr bekommen nach den ersehnten Pott zu greifen, denn gegen Bayern München erlebte Gianluigi Buffon seine wohl schwärzeste Stunde im internationalen Geschäft, eine 4:1 Niederlage (siehe Artikel)!

Ottmar Hitzfeld - eine Fussball Legende
Ottmar Hitzfeld war als Spieler nie besonders erfolgreich. Während seiner aktiven Zeit konnte er vor allem mit dem FC Basel Erfolge feiern. So wurde er 1972 und 1973 Meister, 1975 Pokalsieger und 1973 sogar Torschützenkönig. An der Seite von Uli Hoeneß stürmte er 1972 im deutschen Olympiateam, konnte in der Nationalmannschaft jedoch nie fußfassen.