Fußball in den USA: Fußballkultur ein Leben lang!

22. 01. 2010 | Autor: | 2 Kommentare

Major League Soccer

Der amerikanische Sonderweg im Fußball präsentiert sich sehr eingehend in dem Antagonismus einer intakten Fußball-Freizeitkultur und einer mangelnden professionellen Fußballkultur.  Der Fußball wurde (noch) nicht in die „Sportfamilie“ (hegemoniale Sportkultur/sport space) aufgenommen, hat es aber dennoch geschafft, sich zu einer der beliebtesten (Freizeit)- Sportarten zu entwickeln. Interessanter Weise steht Fußball heute in den USA für Emanzipation und gesunde Lebensweise, für Kultur und Internationalität und damit für die kulturellen Werte, wofür die Großen Dreieinhalb nicht stehen.


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29. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Im 21. Jahrhundert stellt die Sportberichterstattung im Fernsehen eines der wichtigsten Ausdrucksmittel des Sports dar und ist verantwortlich für die nationale und internationale Verbreitung einer Sportart. Vor allem der dezentralen Lage der amerikanischen Sportmärkte wegen ist das Fernsehen ein zuverlässiger „Informationstransmitter“ und kann im Gegensatz zur Sportberichterstattung in den Printmedien überregional agieren. Das Fernsehen ist sozusagen „konstitutiv für den Sport einer nachindustriellen Gesellschaft“ (Hortleder 1978: 20) und gewissermaßen zum inoffiziellen Ausrichter von Sportveranstaltungen geworden.

Das Fernsehen versteht sich als ein technisches Medium, welches bewegte Bilder mittels der Funktechnik überträgt. „[…] Die Medienforschung spricht von der Übermittlung optisch-akustischer (audio-visueller) Aussagen.“ (Quentin 1989: 13). Das Sportfernsehen diente schon immer als technisches und „ästhetisches Experimentierfeld“, auf dem sich neue Sendeformen erproben ließen. In den achtziger Jahren wurden insbesondere Live-Übertragungen sehr beliebt.

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07. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Ein weiterer Punkt, weswegen dem Fußball in den USA seine Popularität in der Vergangenheit abgesprochen wurde, war unter anderem seine Eigenschaft „mangelnde statistische Aufarbeitungsmöglichkeiten“ zu besitzen. Zumindest amerikanische Sportexperten sind der Auffassung, dass sich der Fußball auch aus diesen Grund nur schwer in den USA durchsetzen wird.

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04. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

Das ökonomische Desaster beim Soccer präsentierte sich in der Vergangenheit in zwei Dimensionen: Man konnte als Fußballspieler kaum Geld verdienen und Fernsehsender konnten es mit Übertragungen von Fußballspielen ebenso wenig. In der Vergangenheit fehlten oft die Gehälter für Spieler und Trainer, gerade weil sich mit Fernsehübertragungen des Fußballs so gut wie kein Geld erzielen lies (siehe Artikel Major League Soccer).

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02. 12. 2009 | Autor: | Keine Kommentare

In Hinblick auf die Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, ist eine Sache gewiss: Die Aufmerksamkeit der Welt Öffentlichkeit wird sich für 6 Wochen auf Südafrika richten und Fußball wird allgegenwärtig sein. Und das sogar in den USA, in einem Land, wo dem Fußball nur verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird (im Gegensatz zu den Großen Dreieinhalb). Bei den Fußballweltmeisterschaften jedoch, verändert sich dieser Aspekt in den in den USA. Diesen Effekt nennen Wissenschaftler die “Olympianisierung” eines Sports.

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30. 11. 2009 | Autor: | 1 Kommentar

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Die Fan Base, sprich die Zielgruppe der Major League Soccer ist potentiell weiblich, unter 18 Jahre alt und hat einen hispanoamerikanischen Migrationhintergrund. Amerikanische Fußballfans haben weiterhin tendenziell mehr Geld als Fans der Großen Dreieinhalb (André S. Markovits).

Wirtschaftlich betrachtet ist die Major League Soccer als eine „single entity“ zu bezeichnen, die als eine Dachorganisation für den amerikanischen Fußball auftritt, konsolidierte Geschäftsabschlüsse gemeinsam durchführt und andere Fußballorganisationen damit bewusst ausschließt. Es gibt keine individuellen Teambesitzer, sondern Investoren, welche die Teams leiten. Spieler-Transfers, Marketing, Sponsoring und das Abschließen von Fernsehverträgen obliegen dem Ermessen der Ligaoffiziellen (vgl. Southall/Nagel 2007: 56). „Die Spieler unterschreiben bei der MLS ihre Verträge und werden von ihr den jeweiligen Teams zugewiesen.“ (Daalmann 1999: 53). Es sind Mindestlöhne und Maximallöhne festgelegt und mit Privatpersonen kann darüber hinaus frei verhandelt werden. Seit 2006 gibt es diese Möglichkeit (designated player rule), wobei die Liga den Maximallohn bezahlt und der Rest vom Verein aufgebracht werden muss.[1]

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07. 11. 2009 | Autor: | 2 Kommentare

Sportkultur Frauenfussball in den USA

„Fußball ist vielleicht was für harte Mädchen. Aber nicht das richtige für zarte Jungs.“ (Oscar Wilde, In: Kuhn 1994: 98)

In den USA machte sich der Frauenfussball das Interesse zunutze, dass die North American Soccer League erregt hatte. Die sehr erfolgreiche US-amerikanische Frauenfußballnationalmannschaft konnte international große Erfolge sammeln. Die Frauenfußballnationalmannschaft ist in der Fifa- Weltrangliste auf Platz eins und der Frauenfußball ist zum Aushängeschild für den amerikanischen Fußball geworden (Die Männer belegen Platz 26).

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25. 10. 2009 | Autor: | 2 Kommentare

soccer_momUnsere Reihe Fußball mal anders und vor allem wo anders, lässt uns wieder mal auf die USA gucken, denn wie schon so oft erwähnt, funktioniert es über dem großen Teich ein bisschen anders mit dem Fußball. Weitere Merkmale dieser Andersartigkeit sind das organisierte Spiel, die Fußball Mütter (Soccer Moms) und die Vorliebe von gut verdienenden Familien für den Fußballsport (Yuppie-Eltern).

In den USA ist der Fußball Inbegriff für „organisiertes Spielen“. Er funktioniert, nicht wie auf dem Rest der Welt als alltägliches “Spiel”, was zu jederzeit und an jedem Ort stattfinden kann, sondern ist quasi der Inbegriff vom organisierten Spielen. In diesem Zusammenhang hat sich die Vereinigung der „Soccer Moms“ verdient gemacht. Sie organisieren für ihre Kinder Fußballturniere, begleiten sie zu den Spielen und zum Training.

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