fussball-heute: Fußballkultur ein Leben lang!

12. 12. 2011 | Autor: | Keine Kommentare

Aus der Zeit, als Felix Magath noch Trainer des FC Bayern München war, ist eine schöne Anekdote überliefert. Im ersten Training traf er Bastian Schweinsteiger und er fragte ihn «Wer bist du?». Schweinsteiger, der damals immerhin schon 40 Bundesligaspiele für die Bayern absolviert hatte und längst als Talent galt, nannte brav seinen Namen. Nach jener Begegnung pausierte Schweinsteiger zehn Tage aufgrund einer Operation am Knie. Als er zurückkam fragte ihn Magath erneut: «Wer bist du?»

Nun war der Bayern-Kader damals deutlich kleiner als der jetzige in Wolfsburg und Magath ein paar Jährchen jünger. Bei den «Wölfen» muss sich Magath aktuell 34 Namen merken, 18 davon kamen erst neu zur Mannschaft. Und die nächsten Neuverpflichtungen sind schon im Gespräch. Langsam kommt der Verdacht auf: Magath kauft vielleicht nur deshalb einen Fußballer nach dem anderen, weil er vergessen hat, wer ihm eigentlich alles zur Verfügung steht.

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04. 11. 2011 | Autor: | Keine Kommentare

Man kennt Frank Arnesen als ruhigen Zeitgenossen, der seine Worte bedächtig wählt. Doch der Däne, seit Sommer als Sportdirektor bei Krisenklub Hamburger SV im Amt, kann auch anders. Nach dem hart erkämpften Remis der Rothosen gegen den 1. FC Kaiserslautern, schimpfte der HSV-Sportchef ganz offen gegen Schiedsrichter Markus Schmidt. «Wir haben gegen 13 Menschen gespielt», rechnete Arnesen vor. «Gegen elf Kaiserslauterer, den Schiedsrichter und alles hier. Ich bin sehr enttäuscht über diesen Scheißdreck», polterte der einstige dänische Nationalspieler. «Es waren nicht nur die Rote Karte und das Handspiel – er hat allgemein nicht gut gepfiffen.»

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02. 11. 2011 | Autor: | Keine Kommentare

erkannt. «Für uns ging es einzig darum, ein Ergebnis zu erzielen. Das haben wir geschafft», sagte der Trainer nach dem 1:0-Zittersieg gegen Olympiakos Piräus. Recht hat er.

Denn was nützt es, wenn man den Gegner über weite Strecken dominiert, am Ende aber als Verlierer oder nur mit einem Remis vom Platz geht? In den ersten beiden Auftritten in der Champions League war genau das der Fall. Beim 1:1 gegen den FC Arsenal London und beim 0:3 gegen Olympique Marseille zauberte der BVB, verschenkte aber durch seine katastrophale Chancenauswertung und haarsträubende Abwehrfehler wertvolle Punkte. Selbiges galt auch für die dritte Partie bei Olympiakos Piräus (1:3) – mit dem Unterschied, dass der BVB dort nach der Pause den Mut verlor und sich in sein europäisches Schicksal begab.

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